Verwaltungen müssen global handeln, müssen Ressourcen sehen, wo sie sind.
In Lieberose/Jamlitz beispielsweise ist man in den vergangenen Monaten bei irgendeinem Gericht immer und zumeist stapelweise „anhängig“ . Damit man da aber nicht nach weiten Wegen nach Cottbus einfach nur rumhängt, bietet sich doch eine Entscheidung von weitreichender Konsequenz an: Verfassungs- und Verwaltungsgericht des Landes siedeln sich zusammen mit der Kommunalaufsicht des Kreises im Lieberoser Schloss an. Das hätte jede Menge Vorteile. Für die Verantwortlichen in Jamlitz und Lieberose sind die Wege, ihre Fließbandklagen loszuwerden, kurz. Ebenso schnell wäre es erledigt, die ablehnenden Entscheidungen in Empfang zu nehmen. Und der größte Vorteil: Das Schloss wäre auf lange Jahre in seiner Existenz gesichert.
Das brächte junges Leben in die alte Stadt Lieberose. Der Aufschwung wäre garantiert. Noch besser: Auf diesem Wege ließe sich mit steigender Einwohnerzahl zum alten Amt Lieberose zurückkehren, selbst wenn darin eine Gefahr liegt. Gegen wen oder was kann dann geklagt werden„ Was wird aus den Gerichten“