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| 12:36 Uhr

Kleintierschau
D773 stößt mit 274 Kleintierenan sein Ausstellungslimit

Lea-Marie schaut sich mit Opa Heinz Hockwin die ausgestellten Kleintiere in Straupitz an.
Lea-Marie schaut sich mit Opa Heinz Hockwin die ausgestellten Kleintiere in Straupitz an. FOTO: Jürgen Harnath
Straupitz. Neu Zaucher Kleintierzüchter bereiten sich auf Bundes-Schau im Dezember vor.

Herbstzeit heißt für die Kleintierzüchter, nicht nun in unserer Region, wieder Ausstellungs- und Wettbewerbszeit. Möchte man doch einem breiten Publikum die Erfolge des vergangenen Zuchtjahres näher bringen. Das hat in Deutschland eine lange Tradition. Interessierte sich doch schon Kaiser Friedrich Wilhelm II. für die Kleintierzucht. Er regte damals an, eine Hühnerrasse zu züchten, die den Namen „Deutsches Reichshuhn“ zu führen verdient. Und so wurde die urdeutsche Züchtung auf einer Ausstellung im Jahre 1908 als Hühnerrasse anerkannt.

Am Wochenende nun hat in Straupitz im 51. Jahr seines Bestehens der Kleintierzuchtverein D773 Neuzauche und Umgebung viele Besucher angezogen - mit seiner Ausstellung wie jedes Jahr seit 2008 in der Straupitzer Gaststätte „Zur Byttna“.

Der Biergarten wurde wieder zum Ausstellungsgelände. Der 24 Mitglieder zählende Verein hatte auch in diesem Jahr eine attraktive Kleintierschau organisiert. Zahlreiche Besucher, die vielfach selbst Kleintiere züchten, konnten 274  Tiere der unterschiedlichsten Rassen begutachten. „Damit sind wir, was die Ausstellung in Straupitz anbetrifft, am Limit, mehr geht nicht.“ sagte Zuchtwart Mario Peschke, nicht ohne einen gewissen Stolz. Auch die Zuchterfolge des Vereins können sich sehen lassen. So konnte von den Preisrichtern dreimal das äußerst seltene V – vorzüglich und vielfach, besonders bei den Kaninchen, das HV – hervorragend, vergeben werden. Die meisten der Besucher der Ausstellung in Straupitz haben auch selbst Tiere. So wie Lea-Marie (7) aus Byhlen, die mit ihrem Opa Heinz Hockwin (69) nach Straupitz gekommen war. „Wir haben zu Hause einen Hund, Katzen, Hühner, Tauben und Kaninchen. Die gehören uns allen, außer das Kaninchen Fluffi, das gehört mir ganz allein“, betonte Lea-Marie bestimmt.

Zu einer Kleintierausstellung gehört natürlich auch eine Tombola. Konnte man doch in Straupitz mit etwas Glück „Schwein haben“ und an beiden Tagen jeweils eins der Borstentiere gewinnen. Die Neuzaucher Kleintierzüchter werden sich auch in dieser gerade begonnenen Austellungs-Saison wieder auf weiteren Leistungsschauen präsentieren. So unter anderem in Cottbus, Biebersdorf, Peitz und natürlich zum Höhepunkt bei der bundesweiten Ausstellung im Dezember in Leipzig. Mit der Besucher-Resonanz in Straupitz zeigt sich der Verein zufrieden. „Wir freuen uns jedes Jahr über das zahlreiche, sachkundige Publikum. Vor allem im Jubiläumsjahr 2016 war der Andrang groß, und wir konnten über die Kleintierschau neue Mitglieder gewinnen“, zog Vereinsmitglied Mario Peschke ein Fazit.