Es sind ungewohnte Perspektiven und überraschende Bildkombinationen, die die Künstlerinnen Arina Essipowitsch und Dominique Hille, in ihrer Fotoausstellung zeigen. Titelgebend ist die Serie „Bergen“. Diese spielt fotografisch in einem Ort, dessen Identität mehrschichtig ist: ein Dorf in der Vergangenheit, später ein Tagebau und schließlich ein verbotener See in der Gegenwart. Die Ausstellung ist seit dieser Woche in der „Vertikalen Galerie“ des Landkreises Dahme-Spreewald am Lübbener Verwaltungsstandort Beethovenweg 14 zu sehen. Zur Eröffnung sprach Kulturdezernent Carsten Saß mit den beiden Fotografinnen, die sich 2015 an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden kennengelernt haben.

Motive zum Thema Nachhaltigkeit

Gezeigt werden rund 40 Werke, die in verschiedene Serien unterteilt sind. Inhaltlich beschäftigen sich die Motive mit Themen, wie dem Gedächtnis, der Zukunft oder Nachhaltigkeit. Es ist ein Teil von Projekten, die in den vergangenen vier Jahren der Zusammenarbeit entstanden sind. Beteiligt waren Essipowitsch und Hille unter anderem an der Spektrale in Luckau im Jahr 2018. Zuletzt erhielten sie den „Deutschen Fotobuchpreis Silber“.

Geöffnet ist die „Vertikale Galerie“ Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie am Freitag 8 bis 16 Uhr. Zu sehen sind die Fotografien und Bildserien bis 28. Februar.