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| 01:07 Uhr

Monika Dinter (CDU)

Bitte stellen Sie sich kurz vor. Ich bin 53 Jahre alt, verheiratet, habe drei erwachsene Kinder und wohne seit 1973 in Lübben. Foto: privat

Ich bin Chemikerin und stellvertretende Laborleiterin der Spreewald-Klinik, Betriebsratsvorsitzende des Klinikums Dahme-Spreewald und seit 1990 im Stadtparlament, CDU-Fraktionsvorsitzende.

Welchem Thema wollen Sie sich in Ihrer parlamentarischen Arbeit speziell widmen und warum„
Zunächst dem Tagesgeschäft. Ich würde mich weiterhin den Themen Kinder, Jugend, Bildung, Kultur und Tourismus widmen. Da aber die Probleme oft nur komplex zu lösen sind, sind ständige Querverbindungen zu anderen Gebieten herzustellen - wie zum Beispiel zu Finanzen und Investitionsmaßnahmen. Als Fraktionsvorsitzende muss ich einen Überblick über alle Sachbereiche haben. Ich sehe mich zudem als Ansprechpartner für einzelne Lübbener wie auch für Vereine und andere Gruppen. Anregungen nehme ich in meine parlamentarische Arbeit hinein - als Verbindung zum Alltag.

Wollen Sie - und wenn ja, wie - den Lübbenern zu einem Bad verhelfen“

Natürlich will ich das. Ich möchte aber auch ein Bad, das für Lübbener und Gäste dieser Stadt bezahlbar ist und die die Zahl der Investruinen im Land nicht vergrößert. Der entscheidende Punkt an der Badfrage ist das „Wie“ . Eine entsprechende Konzeption, die uns auch touristisch weiterbringt, haben wir bisher nicht gefunden. Wenn diese - trotz aller Probleme - schlüssig erstellt werden kann, werde ich sie mit ganzer Kraft unterstützen.

Wie sollte die Zukunft der Lübbener Schullandschaft gestaltet werden„
Wir haben uns dafür eingesetzt, dass Schulen gut ausgestattet werden und wollen dies auch in Zukunft tun. Ich möchte, dass vorhandene Schulformen erhalten bleiben und nicht etwaigen Änderungen des Schulgesetzes zum Opfer fallen. Schulentwicklung vor Ort braucht Kontinuität durch den Gesetzgeber. Darüber hinaus hängt die Zukunft der Schulen von der Anzahl der Schüler ab und davon, was mit den Schulen im Umland passiert.

Hat Lübben ein Problem mit rechtsradikaler Gewalt“ Wenn ja, was wollen Sie dagegen tun?
Es gibt überall Menschen mit rechtsradikalem Gedankengut - auch in Lübben. Da die Ursachen für Rechtsradikalismus vielschichtig sind, habe ich nur begrenzte Möglichkeiten, in meiner parlamentarischen Arbeit etwas dagegen zu tun. An einer Atmosphäre der Toleranz und Offenheit will ich weiter mitwirken. Rechtsradikales Gedankengut darf nicht die Zustimmung einer schweigenden Mehrheit finden. Das ist in Lübben nicht der Fall.