ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 15:19 Uhr

Mit Tango nach Argentinien entführt

Das Enigma- Quartett war am Samstagabend im Lübbener Wappensaal zu Gast. Foto: Staindl/asd1
Das Enigma- Quartett war am Samstagabend im Lübbener Wappensaal zu Gast. Foto: Staindl/asd1 FOTO: Staindl/asd1
Lübben. Gäste im Lübbener Wappensaal sind am Samstagabend nach Argentinien entführt worden. Serge Lacombe hatte es vorhergesagt.

Der Leiter der Volkshochschule (VHS) Dahme- Spreewald hatte die akustische Entführung im Kopf, als er das Enigma-Quartett aus Cottbus ankündigte. "El Ritmo- Tango und mehr....." stand auf dem Programm in der Reihe "Klassiker und Zeitgenossen" - einer Kooperation von Volkshochschule und Kreismusikschule. Dinyar Moriabadi versetzte das Publikum atmosphärisch nach Argentinien und bereitete so den Boden für das überregional bekannte Streichquartett. Der Soloposaunist am Staatstheater in Cottbus nahm die etwa 40 Besucher mit erklärenden Worten mit auf die musikalische Reise. Vier Damen sorgten für das klangliche Erlebnis: Heike Kube (1. Violine), Marcela Bewerich (2. Violine), Katrin Jordt (Viola) und Elena Iskraut (Violoncello) spielten südamerikanische Musik mit Bogen und Blech. Mit Angelo Villoidos Tango Argentino- ElChocio und Heitor Villa-Lobos' Streichquartett Nr. 1 stiegen die vier Künstlerinnen ins Programm. Der Auftakt war auch von folkloristischen Elementen geprägt. Mit Astor Piazzollas Tangoballett für Streichquartett ging es nach der Pause weiter. Für die folgende Tango- Suite von A. Corrado Maria Saglietti nahm Dinyar Moriabadi sein Altposaune in die Hand und musizierte gemeinsam mit dem Streichquartett. Mit viel Beifall verabschiedete das Publikum die Künstler, die postwendend wieder zur Bühne zurückkehrten. "Jetzt ist noch Zeit für ein paar Fragen", ermunterte Moriabadi die Besucher. Die hatten eine Bitte: "Gibt´s noch ein Stück zu hören?" Natürlich gab es eine Zugabe. A. Staindl/asd1