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| 01:38 Uhr

Mit Pizza und Cola auf der Suche nach Mathe-Assen

Rund 60 junge Mathe-Asse aus Lübben und der Umgebung haben sich gestern an der Mathematik-Olympiade auf Regionalebene beteiligt.
Rund 60 junge Mathe-Asse aus Lübben und der Umgebung haben sich gestern an der Mathematik-Olympiade auf Regionalebene beteiligt. FOTO: Harald Friedrich
Pizza und Cola haben gestern bei den Mathe-Fans der Region eine wichtige Rolle gespielt. Denn die Berechnung der Preise gehörte zu den Sachaufgaben, die Mädchen und Jungen in der Spreewald-Schule in Lübben lösen mussten. Aus Lieberose, Straupitz und Schönwalde waren sie gekommen, um bei der 47. Mathematik-Olympiade unter anderem auch ihr logisches Können zu beweisen. Von Daniela Kühn

Wie viele Winkelflächen passen in ein Quadrat? Aufgaben wie diese mussten die etwa 60 Schüler der dritten bis 13. Klassen lösen. Je nach Stufe hatten sie dafür zwischen vier und sechs Stunden Zeit.
So lange brauchten Jonas, Fabian und Tobias aus der Grundschule Schönwalde nicht. Sie waren bereits nach zwei Stunden fertig. „Einige Aufgaben waren schwer“ , sagte Jonas Mietke (10). „Aber das logische Denken macht schon Spaß.“ Dieser Ansicht waren auch Fabian Jess (9) und Tobias Schäfer (11). „Die Sachaufgabe mit der Pizza hat mir besonders gefallen“ , erklärte Tobias. Der Fünftklässler ist ein Mathe-Fan, genau wie die anderen Olympiade-Teilnehmer.
„Hier treten heute in der Regionalrunde die besten Schüler aus dem Umkreis an, und das schon zum 47. Mal“ , sagte Günter Hornburg. Der Mathematik-Lehrer an der Spreewald-Schule koordiniert die Olympiade seit vielen Jahren. „Das geht nur mit der Hilfe der engagierten Kollegen von den teilnehmenden Schulen“ , so Hornburg. „Wir teilen uns die Arbeit untereinander auf. In den kommenden Tagen sind wir damit beschäftigt, die Aufgaben zu kontrollieren.“ Bereits Ende nächster Woche sollen die Ergebnisse fest stehen. Dann werden die Schulen über die Leistungen der Teilnehmer informiert und Urkunden ausgefüllt. Die besten Schüler nehmen an der Landesolympiade teil.
Günter Hornburg macht dieser Job als Koordinator und auch als Lehrer Spaß. „Ich finde Mathe einfach toll und es ist wichtig, dass so etwas wie die Mathematik-Olympiade durchgeführt wird. Dadurch können wir Lehrer naturwissenschaftliche Talente finden“ , bekräftigt Hornburg die Bedeutung dieses Wissensvergleichs. Dabei haben die Aufgaben nicht so viel mit der Mathematik zu tun, wie sie im Unterricht gelehrt wird, erklärt der Lehrer. „Die Mädchen und Jungen müssen vor allem um die Ecke denken und kombinieren können.“
Wer das am besten konnte, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Aber schon das Interesse der Schüler an der Mathematik zu wecken, ist nach der Aussage von Günter Hornburg ein Erfolg. „Diese Vorliebe für die Naturwissenschaft müssen wir fördern. Das geschieht auch mit der Olympiade.“