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| 15:09 Uhr

Finanzspritze
„Glücks-Geld“ für ein besseres Leben

Das Infrastrukturministerium des Landes vergibt regelmäßig Gelder aus der Konzessionsabgabe der Lotto Brandenbrug GmbH, um ländliche Gebiete zu unterstützen.  Foto: Artenauta/Fotolia
Das Infrastrukturministerium des Landes vergibt regelmäßig Gelder aus der Konzessionsabgabe der Lotto Brandenbrug GmbH, um ländliche Gebiete zu unterstützen. Foto: Artenauta/Fotolia FOTO: Artenauta - stock.adobe.com / Fotolia
Luckau/Lübben. Lottomittel des Landes Brandenburg für Spielplatz in Langengrassau und Baukulturprojekt im Unterspreewald.

Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung in Potsdam unterstützt lokale Projekte mit Lottomitteln. So kann sich die Gemeinde Heideblick über knapp 18 000 Euro aus der Konzessionsabgabe freuen. Das Amt Unterspreewald mit seinen zehn Gemeinden bekommt aus dem gleichen Topf 23 000 Euro für die Durchführung eines Baukulturworkshops.

Die Gemeinde Langengrassau will das Geld für den Ausbau eines Spielplatzes nutzen. Der vorhandene Spielplatz ist ein Treffpunkt für Jung und Alt in der Gemeinde. Die Geburtenzahlen in der Gemeinde haben sich in den vergangenen Jahren gesteigert und inzwischen leben 68 Kinder im Alter von null bis 14 Jahren im Ortsteil. Die Gemeinde will den Spielplatz auf Wunsch vieler Eltern attraktiver gestalten und damit das Wohnumfeld insgesamt aufwerten.

„Wie soll sich das Amt Unterspreewald in den nächsten Jahren entwickeln? Welche Entwicklungsperspektiven ergeben sich im Biosphärenreservat und beim Umgang mit dem baukulturellen Erbe? Mit diesen Fragen will sich das Amt gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Gewerbetreibenden beschäftigen. Diesen Prozess wollen wir mit Lottomitteln unterstützen“, begründet Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (SPD) die Zuteilung der an das Amt mit seinen zehn Gemeinden.

Auf Initiative der brandenburgischen Architektenkammer diskutieren die Akteure in ländlichen Gebieten vor allem über die bauliche Entwicklung ihrer Orte. Besonders im Fokus steht dabei die Baukultur und damit die Frage, wie die Unverwechselbarkeit und die Qualität der örtlichen Baustrukturen erhalten und entwickelt werden kann.

Das Amt Unterspreewald plant für den Zeitraum Juni bis September 2018 Veranstaltungen und Ausstellungen. Die Menschen in der Gemeinde und den Ortsteilen sind aufgerufen sich am Prozess zu beteiligen. Dafür wurde bereits eine Fragebogenaktion gestartet, teilt das Infrastrukturministerium mit..

Wichtige Themen sind dabei das Zusammenspiel von Mensch und Natur, insbesondere im Biosphärenreservat, regionale Ausgleichsmöglichkeiten bei der Nutzung der Windenergie, die Entwicklungsperspektiven der einzelnen Ortsteile sowie der Umgang mit dem baukulturellen Erbe (Schloss Golßen, Mühlenhöfe, Stadt-/Dorfkerne, Kirchen).

„Das Infrastrukturministerium will Kommunen im ländlichen Raum, vor allem auch in bergbaulich beeinflussten Gegenden unterstützen, attraktiver für Bewohnerinnen und Bewohner und natürlich ihre Gäste zu sein“, sagt die Ministerin.