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| 12:21 Uhr

Lübben
LR vor Ort lädt zum Hartmannsdorfer Wehr

Mächtig sind die neuen Pfeiler sowie die Schleusenwand des Hartmannsdorfer Wehrs bei Lübben, die bis Jahresanfang betoniert wurden.
Mächtig sind die neuen Pfeiler sowie die Schleusenwand des Hartmannsdorfer Wehrs bei Lübben, die bis Jahresanfang betoniert wurden. FOTO: Ingvil Schirling / LR
Lübben. Mit 11 500 000 Euro finanzieren Bund und Land den Neubau des Hartmannsdorfer Wehrs. LR vor Ort lädt Leser und Interessierte dorthin ein.

Es passiert nicht alle Tage, dass ein Wehr neu gebaut wird – schon gar keins in der Größenordnung wie das Hartmannsdorfer Wehr. Begonnen im November 2016, ist das Bauende im Frühjahr 2019 anvisiert. Derzeit stehen die Arbeiten in etwa auf der Hälfte. Der erste Bauabschnitt von Hartmannsdorfer Seite aus soll, wenn die Witterung es zulässt, dieses Frühjahr in Betrieb genommen werden. Dann geht es auf die andere Seite.

Wer sich all das anschauen und Erklärungen aus erster Hand haben möchte, dazu noch eigene Fragen hat, ist am 11. April am Wehr richtig. Die RUNDSCHAU lädt mit ihrer Aktion „LR vor Ort“ direkt zum Bauwerk ein. Zugang ist von Hartmannsdorfer Seite.

Eine ganze Reihe von kompetenten Gesprächspartnern werden den aktuellen Stand der Dinge erläutern und Fragen beantworten. Während der Planung und des Ablaufs hatten sich leichte Veränderungen ergeben. Statt der bisher vorgesehenen Treppe beispielsweise soll nun ein Schwimmsteg vor der Kahnschleuse entstehen, um den zwischen Winter und Sommer deutlich schwankenden Wasserständen besser begegnen zu können.

Bereits seit einem Jahr ist die geforderte temporäre Schleuse zur Aufrechterhaltung der Schiffbarkeit in Betrieb. Sie soll zurückgebaut werden, wenn der erste Bauabschnitt – der praktisch die Hälfte der Spree von Hartmannsdorfer Seite umfasst – in Betrieb genommen worden ist.

Bis Anfang des Jahres entstanden die Stahlbetonsohle mit zwei Wehrpfeilern sowie die linke und rechte Schleusenwand. Der Netzanschluss für die neue Wehranlage wurde im Februar errichtet. Das Betriebsgebäude wurde ebenfalls in diesem Zeitraum gebaut. Erst kürzlich, Mitte März, wurden die massiven Schleusentore montiert.

Viele Details dazu wird unter anderem Jörg Wiesner als Chef des Wasser- und Bodenverbands Nördlicher Spreewald berichten, der mit der Aufgabe von Landesseite her betraut worden ist. Etwa, dass der Vorgang des Schleusens künftig mit Hilfe von Piktogrammen, kleinen Bildchen, erklärt wird, damit auch Gäste und Wassertouristen, die kein Deutsch sprechen, damit zurechtkommen.

Moderiert wird die Veranstaltung von einer LR-Mitarbeiterin. Fragen sind herzlich willkommen.

Jörg Wiesner vom Wasser- und Bodenverband nördlicher Spreewald bewegt eines der massiven Schleusentore, die Mitte März eingebaut wurden.
Jörg Wiesner vom Wasser- und Bodenverband nördlicher Spreewald bewegt eines der massiven Schleusentore, die Mitte März eingebaut wurden. FOTO: Ingvil Schirling / LR
Blick in den trockengelegten Wehrteil des ersten Bauabschnittes von Hartmannsdorfer Seite.
Blick in den trockengelegten Wehrteil des ersten Bauabschnittes von Hartmannsdorfer Seite. FOTO: Ingvil Schirling / LR
LR vor Ort 4c
LR vor Ort 4c FOTO: LR