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Bürgerdialog
Was Migration und Flucht für Lübben und die EU bedeuten

Lübben. „Migration und Flucht: Wie soll die EU handeln? Was haben wir damit zu tun?“ So lautet das Thema eines Bürgerdialogs, zu dem für Dienstag, 5. Dezember, das Brandenburger Europaministerium und die Europäishe Kommission in Deutschland nach Lübben einladen.

Mehr als 60 Millionen Menschen sind nach Angaben der Veranstalter des Bürgerdialogs derzeit weltweit auf der Flucht aus ihrer Heimat, davon sind mehr als 1,2 Million Menschen in der Europäischen Union angekommen. Rund 37 000 Menschen suchten seit Anfang 2015 Schutz im Land Brandenburg. Derzeit leben 410 Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit (2,9 Prozent) in Lübben – darunter Geflüchtete ebenso wie Menschen, die wegen der Arbeit hergezogen sind.

Was bedeutet das für eine Stadt wie Lübben? Und wie soll die EU handeln? Darüber möchten Stefan Ludwig (Linke), Minister der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, und Richard Kühnel, Vertreter der Europäischen Kommission in Deutschland, mit den Gästen diskutieren. Die Moderation übernimmt der Politikwissenschaftler Thomas Heineke.

Mit der Reihe „Bürgerdialoge“ mit insgesamt sieben Veranstaltungen im Jahr 2017 schaffen die Europäische Kommission in Deutschland und das Brandenburger Europaministerium ein öffentliches Diskussionsforum über aktuelle Themen der Europäischen Union. Neben Lübben sind auch Wittstock/Dosse, Rathenow, Luckenwalde, Perleberg, Eisenhüttenstadt und Brandenburg beteiligt.

Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei. Sie wird von der Deutschen Gesellschaft organisiert und in Zusammenarbeit mit dem „Bündnis für Brandenburg“ und dem Verbund Entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen Brandenburgs durchgeführt.

Um eine Anmeldung per E-Mail (sebastian.roesner@deutsche-gesellschaft-ev.de)  oder Telefon (030/88412-202) wird gebeten.

Institutionen, die sich im Bereich Migration engagieren, sind eingeladen, sich vor der Veranstaltung mit einem Info-Tisch zu präsentieren. Rückmeldungen dazu bitte an Dörthe Ziemer, Stadtverwaltung Lübben, pressestelle@luebben.de; Telefon 03546 792102.

(dh)