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| 14:45 Uhr

Kommentar
Hut ab vor den TKS-Mitarbeitern

FOTO: DC / M. Behnke
In diesen Tagen kann man nur noch den Hut ziehen vor den Mitarbeitern der TKS und ihrem Arbeitsethos. Fast zwei Jahre wird nun diskutiert, was aus der Tourismus, Kultur und Stadtmarketing GmbH Lübben werden soll, nachdem 2016 bekannt wurde, dass sie nicht mehr EU-rechtskonform ist.

Die geplante Wiedereingliederung des städtischen Tochterunternehmens in die Verwaltung schien schon in greifbarer Nähe – da kommt nun das Interessenbekundungsverfahren. Auszuloten, wer aus der Privatwirtschaft Interesse an welchen Geschäftsfeldern hätte und zu welchem Preis, ist grundsätzlich nicht verkehrt, wäre aber doch gleich damals deutlich sinnvoller gewesen.

Nun hängen die TKS-Mitarbeiter weiter in der Luft. Und das nach einer zeit- und kraftraubenden Phase der Neuorientierung mit dem Tourismuskonzept, von dem schon einiges umgesetzt ist. Mehr noch: Es müssen Spreewaldfeste und Kahnnächte vorbereitet werden, von denen man nicht mehr weiß, ob man sie selbst auch durchführt.

Innere Kündigungen gibt es schon aus weit weniger schwerwiegenden Gründen. Dass die  Mitarbeiter der TKS dranbleiben, neue Ideen entwickeln und Bewährtes fortsetzen, spricht für sie. In diesen Tagen mehr denn je.
Ingvil Schirling