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| 18:33 Uhr

Kommentar
Goyatz gibt Gas

 Ingvil Schirling
Ingvil Schirling FOTO: LR
Goyatz. Es gibt Stimmen, die vergleichen die Schwielochsee-Region mit Teilen des Münchner Umlands. Sie lesen richtig: Gemeint ist die Nobel­ecke rund um Ammer- und Starnberger See. Von Ingvil Schirling

Das mag für den Moment noch ein klitzekleines bisschen zu hoch gegriffen erscheinen. Doch zumindest im Ansatz sind zwei Parallelen erkennbar: Die Nähe zur Metropole, die aus allen Nähten platzt. Die Mischung aus Wassersport und Naturraum (abzüglich der Berge). Das Potenzial ist, dass die Schwielochsee-Region erst am Anfang ihrer Entwicklung steht.

Es besteht viel Nachholbedarf, und die Region rund um den See am Spreewald ist nicht ganz einfach. Geschenkt. Deshalb aufzugeben, ehe man angefangen hat, kommt nicht ernsthaft in Frage, aus Prinzip wie aus eigenem Interesse. Die Erholungsort-Entwicklungskonzeption ist deshalb genau richtig und extrem wichtig. Sie setzt die Leitplanken für die Zukunft.

Dass die Qualität der Angebote aus Gästesicht eine zentrale Rolle spielt, betonten alle Referenten bei der Schwielochsee-Konferenz. Diese Grundeinstellung findet sich jetzt schon in den Materialien, Aufstellern und Präsentationen wieder. Davon unabhängig intensiviert sich die Zusammenarbeit der Beteiligten immer mehr.

Goyatz und Umland, der ganze Schwielochsee-Raum hat durchaus Zukunft. Ob es dort je so nobel zugehen wird wie an der bayrischen Seenplatte, bleibt abzuwarten. Und wenn der See am Spreewald da nie ganz rankommen würde, wäre das vielleicht auch gar nicht so schlimm.