(sm) Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Lieberoser Heide wird systematisch nach alter Munition gesucht. Die jüngsten Flächenbrände hätten gezeigt, wie sehr militärische Altlasten die Brandbekämpfung erschweren, heißt es in einer Mitteilung des Brandenburger Umweltministeriums. Am südlichen Rand der ehemaligen Schießbahn ist nun ein Brandschutzstreifen freigegeben worden. Auf 15 Hektar Fläche wurde der Boden nach Kampfmitteln abgesucht. „Neben einer Tonne Munitionsschrott wurden auch 1,5 Tonnen explosive Kampfmittel geborgen und entsorgt“, so das Ministerium. Die Fläche sei als kampfmittelfrei an den Landesbetrieb Forst übergeben worden.