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| 18:00 Uhr

Lübben
Anträge für MVZ werden noch beraten

Die Spreewaldklinik Lübben soll mit einem medizinischen Versorgungszentrum ergänzt werden.
Die Spreewaldklinik Lübben soll mit einem medizinischen Versorgungszentrum ergänzt werden. FOTO: Ingvil Schirling / LR
Lübben. Medizinisches Versorgungszentrum könnte frühestens im zweiten Quartal eingerichtet werden

Das geplante medizinische Versorgungszentrum in Lübben (MVZ) hängt noch in der Warteschleife. Das Zulassungsgremium hat noch nicht entschieden, informiert die Kassenärztliche Vereinigung auf LR-Nachfrage. Für die Patienten ändert sich bis auf weiteres nichts.

Landrat Stephan Loge (SPD) hatte kürzlich über den aktuellen Stand informiert. Demnach steht das Klinikum Dahme-Spreewald, das das MVZ gerne am Standort in Lübben einrichten würde, in Konkurrenz mit einem anderen Unternehmen. Die Idee ist, vereinfacht ausgedrückt, zwei gynäkologische und eine HNO-Praxis ans Klinikum anzubinden. Mindestens zwei Arztpraxen sind für ein solches Versorgungszentrum gefordert. Während das Klinikum Loge zufolge Verwaltungsleistungen für die Arztpraxen mit erbringt, bleiben die Ärzte zunächst vor Ort, ähnlich wie in einer Polyklinik. Kommt es zu einem Wechsel, können die Dienste demnach aus dem Krankenhaus heraus beispielsweise über Teilzeitverträge übernommen werden. So soll angesichts des drohenden Ärztemangels die medizinische Versorgung gesichert bleiben.

In dem Zusammenhang betonte Landrat Stephan Loge die kommunale Zugehörigkeit des Klinikums Dahme-Spreewald. Es gehört zu 51 Prozent dem Landkreis. „So lange ich diesen Job habe, gibt es nichts anderes“, sagte er. 49 Prozent hält die Sana GmbH.