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| 13:16 Uhr

Zwei Polizeieinsätze nach Attacken auf Verkehr
Gewehrschüsse in Straupitz: 52-Jähriger zielt auf fahrendes Auto

 Die Polizei hatte am Dienstag gleich zweimal in Brandenburg mit schießwütigen Tätern zu tun.
Die Polizei hatte am Dienstag gleich zweimal in Brandenburg mit schießwütigen Tätern zu tun. FOTO: dpa / Carsten Rehder
Straupitz/Treuenbrietzen. Der mutmaßliche Täter, ein 52-jähriger Mann, schoss ohne erkennbaren Anlass in den Abendstunden auf ein Auto. Der 42-jährige Fahrer hatte dabei noch Glück. Er wurde nur leicht verletzt.

Der Alarm ging am Dienstagabend um 21.15 Uhr bei der Polizei ein. Der attackierte Autofahrer selbst hatte unmittelbar nach dem Angriff die Beamten angerufen. Mindestens einmal zielte der Schütze aus dem Hinterhalt auf das fahrende Auto, in dem sich nur der 42-jährige Fahrer aufhielt.Der 42-Jährige wurde dabei glücklicherweise nur leicht verletzt.

Im Zuge der umgehend eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen wurde der Tatverdächtige noch in der Nacht an seinem Wohnort in Straupitz vorläufig festgenommen.

Am Wohnort des Tatverdächtigen wurden Waffen und Munition gefunden

Bei der Durchsuchung seines Grundstücks wurden laut Polizei mehrere Schusswaffen und Munition sichergestellt. Bei den Waffenkontrollen stellte sich heraus, dass der Betreffende nicht im Besitz einer entsprechenden Erlaubnis ist. Die Hintergründe der Tat und insbesondere das Motiv des Tatverdächtigen sind derzeit unbekannt. Eine Beziehung zwischen ihm und dem Geschädigten ist nicht erkennbar. Die gemeinsamen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Cottbus und der Kriminalpolizei zur Aufhellung des Tathergangs dauern an.

Schüsse auf die Regionalbahn

Ebenfalls am Dienstag hatte ein unbekannter Täter in Nähe des Bahnhofs Treuenbrietzen eine Regionalbahn beschossen. Gegen 15 Uhr meldete ein Zugbegleiter, dass auf ein Zugfenster geschossen worden sei. Nach der Attacke war das Schussloch im Doppelglasfenster der betroffenen Regionalbahn 33 in Richtung Jüterbog deutlich zu sehen.

Reisenden im Zug wurden nicht verletzt. Bundespolizisten fahndeten mit Unterstützung des Polizeihubschraubers und der Brandenburger Polizei nach dem oder den derzeit unbekannten Tätern. Die Polizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof sucht in diesem Zusammenhang Zeugen, die gegen 15 Uhr Beobachtungen gemacht haben.

(chw)