Wie dieses Motto nun mit Leben erfüllt werden kann, darüber haben Handwerker am Montagnachmittag mit Bürgermeister Lars Kolan (SPD) und Peggy Nitsche, stellvertretende TKS-Geschäftsführerin, im Rathaus diskutiert.

Bereits klare Vorstellungen hat Zimmerer Klaus Altkrüger, der mit anderen Handwerksbetrieben einen Maibaum aufstellen möchte, der mit verschiedenen Zunftzeichen geschmückt ist. "Ein 16 Meter hoher Baum liegt in meinem Betrieb bereit", erklärte er. Rund 30 verschiedene Zünfte, vom Bäcker, über den Dachdecker, Steinmetz, Elektriker, Buchbinder bis hin zum Ofenbauer, gibt es in Lübben. Sie alle sollen mit einem Schild am Maibaum vertreten sein, der am 1. Mai um 11 Uhr auf dem Marktplatz aufgestellt wird. Die Lutki der Kita "Spreewald" wollen mit ihrem Bändertanz das Programm mitgestalten, ebenso der Spreewald-Frauenchor und die "Fröhlichen Hechte", die den musikalischen Rahmen setzen könnten.

Bürgermeister Kolan wird zu einem Handwerkerfrühstück einladen, bei dem die Unternehmer ihre Themen und Fragen ansprechen können, kündigte er an.

Fester Bestandteil des Veranstaltungsplanes im Themenjahr ist die Sonderausstellung "Verstrickungen" des Museums, die von Juli bis November gezeigt werden soll, informierte Peggy Nitsche. Widmen wird sich die Ausstellung den Lübbener Leinewebern, dem Blaudruck, Böhmers Manufaktur und dem Untergang der Venus-Werke.

Bei der Kahnnacht im Juli sollen "Singende Schornsteinfeger", "Tanzende Elektriker" oder "Zaubernde Fliesenleger" dabei sein, regte Peggy Nitsche an. Auch beim Spreewaldfest könnte sich das Lübbener Handwerk ins Bühnenprogramm einbringen. Gedacht ist beispielsweise an ein Schaufrisieren. Und die TKS-Mitarbeiterin hofft auf eine rege Beteiligung der Zünfte beim traditionellen Kahnkorso. Unter dem Motto "Lübbener Meister" könnten Handwerker für ihre Profession werben.

Im März soll die nächste Beratung mit Handwerkern stattfinden, teilt die Stadt mit.