Darüber informierte Christoph Bartoszek während der Sitzung des Lübbener Bildungsausschusses kürzlich im Rathaussaal.

Wie der zuständige Fachbereichsleiter weiter sagt, habe der Kreis bei der Planung nicht nur den Nachwuchs der Stadt Lübben, sondern der gesamten Region berücksichtigt. Drei Schulen befinden sich in Trägerschaft der Stadt Lübben. Die Friedrich-Ludwig-Jahn Grundschule in Lübben-Ost, die 2. Grundschule in Lübben-Nord und die Oberschule (Spreewaldschule) im Stadtzentrum. Die Jahn-Schule gilt laut Planung als gesicherter Grundschulstandort, für den über den Planungszeitraum und im Folgejahr ein Anstieg der Gesamtschülerzahl zu verzeichnen sei. Auch der Grundschulstandort der 2. Grundschule gelte in seinem Bestand als gesichert. Der Schulbetrieb sei stabil, die Gesamtschülerzahl steige über den Planungszeitraum und das Folgejahr an. Die Spreewaldschule sei in ihrem Bestand ebenfalls nicht gefährdet. Laut Planung des Landkreises werden sich die Schülerzahlen über den Planungszeitraum nicht wesentlich verändern. Das Paul-Gerhardt-Gymnasium und das Oberstufenzentrum (OSZ) sowie die Förderschulen in Lübben und Lubolz sind in Trägerschaft des Landkreises Dahme-Spreewald, die evangelische Grundschule in Lübben in freier Trägerschaft.

Trotz Sicherheit für die drei Schulen in Trägerschaft der Stadt Lübben verwies Christoph Bartoszek auf die künftigen Herausforderungen, etwa die Inklusion und den demografischen Wandel. Die geplante Inklusion beschäftigt Wolfram Kinze (CDU). Ihn interessiert, wie der Kreis mit der Förderschule am Neuhaus umgehen will, wenn die Schule in ein paar Jahren auslaufe. Schon im nächsten Jahr würden dort keine Kinder mehr aufgenommen, wie der Ausschussvorsitzende Peter Rogalla (Die Linke) sagt.

Wolfram Kinze interessiert beispielsweise die Zukunft der jetzigen 28 Lehrkräfte und der erst vor ein paar Jahren sanierten Gebäude. Bedenken wegen der Inklusion habe er ohnehin. Christoph Bartoszek verwies auf geplante Gesprächsrunden mit den betroffenen Schulen und dem Landkreis.