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| 17:24 Uhr

Junge Bands auf der Bühne
Lübbens Festival für junge Bands

 Musiker der Brassband „Duke Brass“ aus Kleinmachnow sorgten im vergangenen Jahr für Stimmung beim  Open Air Festival für Schülerbands.
Musiker der Brassband „Duke Brass“ aus Kleinmachnow sorgten im vergangenen Jahr für Stimmung beim Open Air Festival für Schülerbands. FOTO: Förderverein Musikschule LDS / Serena Pense
Bewerbung noch möglich. Schülerbands rocken am 23. August auf der Breiten Straße. Von Katrin Kunipatz

Nach der Premiere vor einem Jahr wird es in diesem Jahr wieder ein Open-Air-Festival für junge Bands in Lübben geben. Doch statt im Juni hat der Förderverein der Lübbener Musikschüler diesmal Freitag, den 23. August, ins Auge gefasst. „Statt ‚School’s Out’ heißt es deshalb in diesem Jahr ‚School’s In’ Festival“, erklärt Tino Kahl. Der Gitarrenlehrer an der Kreismusikschule des Landkreises Dahme-Spree organisiert als Fördervereinsmitglied den Bandwettbewerb. Wegen des zeitigen Beginns der Sommerferien habe man einen Termin nach den Ferien gewählt.

Eine weitere Neuerung betrifft den Ort der Veranstaltung. Statt abgeschieden auf der gemütlichen Schlossinsel steht die Bühne in diesem Jahr auf der Breiten Straße. „Wir hoffen, dort noch mehr Laufpublikum anzusprechen“, sagt Tino Kahl. Nicht nur Schüler sollen sich angesprochen fühlen. „Das Festival ist familientauglich. Jeder kann hinkommen, wieder gehen und später noch einmal vorbeischauen.“

 Tino Kahl ist Gitarrenlehrer an der Kreismusikschule LDS und organisert als Fördervereinsmitglied das Open Air Festival für junge Bands in Lübben.
Tino Kahl ist Gitarrenlehrer an der Kreismusikschule LDS und organisert als Fördervereinsmitglied das Open Air Festival für junge Bands in Lübben. FOTO: LR / Katrin Kunipatz

Insgesamt zehn Bands werden zwischen 17.30 und 23 Uhr auf der kleinen vier mal sechs Meter großen Bühne stehen. Jeder Auftritt werde rund 30 Minuten dauern und nach einer kleinen Umbaupause spielt die nächste Gruppe, so Kahl. Möglich ist dies, weil der Förderverein unterstützt von Sponsoren, die Bühne selbst und die komplette Bühnentechnik einschließlich Licht und Verstärkern zur Verfügung stellt.  „Die Musiker müssen nur noch mit ihren Instrumenten auf die Bühne gehen und können sofort loslegen“, so der Musikschullehrer.

Einige Bands haben sich bereits über die Internetseite des Festivals angemeldet. Andere wurden direkt von den Musikschullehrern angesprochen. „Nachmeldungen sind aber noch möglich“, versichert Tino Kahl. Bewerben können sich Schulbands genauso wie junge Leute bis 25 Jahre, die auf eigene Faust in der heimischen Garage proben. Bei der Musikrichtung sei der Förderverein offen. „Pop ist genauso gewünscht wie Rock, aber auch Hip-Hop-Crews und Metallbands sollen sich angesprochen fühlen“, so Kahl. Erwartet würde ebenfalls nicht, dass die Bands während des 30-minütigen Auftritts nur eigene Titel spielen. Coversongs sind genauso erlaubt. Beim ersten Festival hielten sich eigene Lieder und Nachgespieltes die Waage. Mit dabei waren vor einem Jahr beispielsweise die Mädchenband „Mango Delight“ aus Königs Wusterhausen oder „Fading Silence“ aus Finsterwalde. Für dieses Jahr habe sich Bands aus Lübbenau, Spremberg, Zeuthen und natürlich aus Lübben angemeldet.

Ziel des Fördervereins ist es, mit dem Festival jungen Bands eine Auftrittsmöglichkeit zu bieten und gleichfalls den Austausch zwischen den Musikern zu ermöglichen. Beim ersten Mal sei dieses Konzept gut aufgegangen. Jedenfalls hätten die Bands zurückgegeben, dass es wichtig war, mit den anderen zu sprechen und zu sehen, wie sie auf der Bühne agieren. Tino Kahl berichtet, dass sogar Bandfreundschaften entstanden seien. Über die großen Entfernungen im Landkreis, sei dieser Austausch oft schwierig und an einer der Schule gibt es üblicherweise nur eine Schulband.

Weitere Informationen zur Anmeldung und dem Ablauf des Bandfestivals stehen im Internet unter:

www.schoolsoutfestival.rocks