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| 01:47 Uhr

Lübbens Brandmeister erhält Stadtmedaille

Stadtbrandmeister Bernd Wrege bekommt von Bürgermeister Lothar Bretterbauer (CDU) die Stadtmedaille übberreicht. Foto: Juliane Preiß
Stadtbrandmeister Bernd Wrege bekommt von Bürgermeister Lothar Bretterbauer (CDU) die Stadtmedaille übberreicht. Foto: Juliane Preiß FOTO: Juliane Preiß
Lübben. Stadtbrandmeister Bernd Wrege ist völlig perplex als am Tag der offenen Tür im Lübbener Rathaus sein Name fällt. Bürgermeister Lothar Bretterbauer (CDU) hatte die Laudatio für die Überreichung der Stadtmedaille begonnen, ohne den zu Ehrenden namentlich zu erwähnen. Lübben.

„Ich bin völlig überrascht, ich habe nichts gewusst“, sagt Bernd Wrege. Seine Dankesrede ist dementsprechend kurz. Er freue sich sehr über die Medaille und wolle seine Arbeit bei der Feuerwehr auch weiter so fortführen wie bisher.

Seit 35 Jahren ist der geborenen Lübbener Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr Steinkirchen.

Leidenschaft Feuerwehr

Am 9. November 1989 übernahm Bernd Wrege das Ehrenamt des Stadtbrandmeisters.

Bald hängte er seinen Beruf als Stahlbauschlosser an den Nagel, um 1992 in der Leitstelle Lübben anzufangen. Seit September arbeitet er in der Leitstelle Lausitz in Cottbus. „Die Feuerwehr ist Ihre große Leidenschaft, das bestätigte auch Ihre Frau“, sagt Lothar Bretterbauer mit einem Lächeln, denn Wreges Ehefrau war in die Geheimnistuerei eingeweiht.

„Wollte erst nicht hingehen“

„Ich und andere Feuerwehrkameraden haben die Einladung vom Bürgermeister bekommen“, sagt Wrege selbst. „Ich wollte erst nicht gehen, weil ich sieben Nachtschichten in der Leitstelle hinter mir hatte.“ Aber seine Frau habe gedrängelt.

„Stadtbrandmeister ist nicht nur ein Titel“, so Bretterbauer. „Er ist eine Verpflichtung, die mit sehr viel Verantwortung und Zeitaufwand verbunden ist.“ Bernd Wrege nehme seine Aufgabe sehr ernst und bewältige sie mit viel Engagement, aber auch mit Sachlichkeit und Ruhe. Deshalb werde ihm die Stadtmedaille verliehen. Der Bürgermeister erwähnt auch das Nachwuchsproblem der Feuerwehren. „Die Nachwuchsarbeit und die Gewinnung neuer Kameraden liegt mir sehr am Herzen“, sagt Bernd Wrege. Darum wolle er sich auch weiter kümmern. jpr