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| 16:21 Uhr

Stadt ruft zur Teilhabe auf
Lübbens Bewohner sollen Wohngebiet mitgestalten

Stadtumbau Lübben 4c
Stadtumbau Lübben 4c FOTO: Stadtverwaltung Lübben
Lübben. Bis zum 31. Juli nimmt die Stadtverwaltung Anregungen für den Bereich Lübben Nord entgegen. Gesucht wird auch ein Name.

Die Stadt Lübben hat in den letzten beiden Jahren ihr integriertes Stadtentwicklungskonzept „Strategie Lübben 2030“ fortgeschrieben. Zur Umsetzung der für Lübben Nord erarbeiteten Aufgaben hat sich die Stadt um eine Aufnahme in ein Städtebauförderprogramm beworben, heißt es in einer Pressemitteilung.

In einem ersten Schritt wurde mit dem Fördermittelgeber eine Gebietskulisse festgelegt, in der Fördermittel verwendet werden dürfen. Diese umfasst in Lübben Nord die Wohnquartiere in der Heinrich-von-Kleist-Straße, der Theodor-Fontane-Straße, der Goethestraße, der Wettiner Straße, der Hartmannsdorfer Straße, der Straße Am Eichengrund, der Berliner Chaussee sowie den Frauenberg. Im Gebiet liegen auch soziale Einrichtungen wie Grundschule, Kindergärten oder Einkaufsmöglichkeiten.

In einem zweiten Schritt muss die Stadt bis zum 31. August 2018 eine städtebauliche Zielplanung erarbeiten. Schwerpunkte sollen unter anderem die weitere Gebäudesanierung und Aufwertung der Grün- und Freiflächen sowie Maßnahmen zum Klimaschutz, zur Klimaanpassung, Mobilität und Barrierefreiheit werden. Dazu will die Stadt Lübben eine enge Zusammenarbeit mit den beiden Wohnungsunternehmen LWG und GWG forcieren.

Aber auch die Bewohner sollen sich einbringen. „Damit alle vorhandenen Bedürfnisse und Kritikpunkte in die städtebauliche Zielplanung einfließen können“, wartet die Stadtverwaltung auf Ideen für den Stadtteil Nord. „Wo sehen Sie Verbesserungsbedarf? Was sollte dort geschehen? Diskutieren Sie mit Ihren Kindern, Ihren Nachbarn, was für Ihr Wohnquartier wichtig ist“, ruft die Stadt zur Teilhabe auf. Bis zum 31. Juli werden Vorschläge entgegengenommen unter Stadtplanung@Luebben.de oder schriftlich an die Stadt Lübben, SG Stadtplanung, Poststr. 5, 15907 Lübben.

„Schön wäre es auch, wenn ein Name für dieses Quartier gefunden würde, mit dem sich die Bewohner identifizieren könnten“, teilt Ilona Herzke aus dem Sekretariat des Bürgermeisters Lars Kolan (SPD) mit. „Zum Beispiel ‚Poetenviertel‘ entsprechend der Straßennamen.“