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Lübbener Verein sieht Urteil zu Lkw-Verkehr als gutes Signal

Lübben. Der Sieg einer Klein Oßniger Anwohnerin der B 169 vor dem Cottbuser Verwaltungsgericht (die LR berichtete) "wird Begehrlichkeiten bei weiteren lärm- und staubgeplagten Straßenanliegern, auch in Lübben, hervorrufen". Davon ist der Bürgerverein Wir von hier Lübben überzeugt. red/dh

Vereinsvorsitzender Thomas Kaiser: "Bereits 2012 und 2013 sammelten wir mit genau derselben Begründung in Lübben Unterschriften für ein Lkw-Fahrverbot. Es kamen damals 2884 Unterschriften zusammen. Mit der aktuellen Gerichtsentscheidung zeigt sich, dass eine Umleitung des Schwerlastverkehrs möglich ist."

Gelänge das, gäbe es eine deutlich spürbare Entlastung der Verkehrssituation in Lübben. Großräumig um Lübben umzuleiten, stelle kein Abschneiden der B 87 vom grenzüberschreitenden Verkehr dar, da über die Autobahnen jederzeit ein Ziel- und Quellverkehr möglich bleibe. Mit Blick auf die Entscheidung zum Bundesverkehrswegeplan 2030 müsse nun auch in der Stadt Lübben ein Umdenken erfolgen, "damit wenigstens der innerstädtische Ausbau zu einer Entlastung der Verkehrssituation werden kann und auch muss", so der Verein.