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Lübbener TFA-Team mit 3. Platz bei EM

80 Kilogramm schwer ist der Dummy, den Anja Hartmann an der zweiten Station 80 Meter tragen musste. Sie kam ohne Strafe durch den Parcours.
80 Kilogramm schwer ist der Dummy, den Anja Hartmann an der zweiten Station 80 Meter tragen musste. Sie kam ohne Strafe durch den Parcours. FOTO: TFA
Lübben. (red/SvD) Anja Hartmann hat das Lübbener TFA-Team bei der Europameistschaft bestens vertreten: Sie erreichte in Mönchengladbach einen hervorragenden dritten Platz in der Frauenwertung, teilt das TFA-Team stolz mit. Bei diesem Wettbewerb (Toughest Firefighter Alive) sind in kurzem zeitlichen Abstand vier Stationen zu absolvieren – in vollständiger Schutzausrüstung.

Anja Hartmann kam in der vorgegebenen Zeit ohne Strafe durch. "Damit war sie schneller als ein Drittel der angetretenen Männer", so Knut Bönigk vom TFA-Team. Bönigk schildert die Aufgabenstellung des EM-Wettkampfes: An Station 1 müssen zwei B-Schläuche an eine Kreiselpume angeschlossen, danach ausgezogen, aufgerollt und in eine Box gelegt werden. Bei Station 2 gilt es, an einer Keiser Force Machine das Gewicht mit einem Hammer bis zur Zielmarkierung zu schlagen. Dann muss ein 80-Kilo-Dummy 80 Meter getragen oder gezogen werden. Anschließend geht es mit einem 20 Kilo-Kanister durch einen Tunnel und über eine drei Meter hohe Eskaladierwand. Nach Anleitern zweier Leitern müssen an Station 3 zwei 15 Kilogramm schwere Kanister ins zweite Obergeschoss getragen, zwei knapp 30 Kilogramm schwere B-Schläuche hochgezogen und anschließend die Kanister wieder herunter getragen werden. Zum Schluss müssen 15 Etagen des Krankenhauses hinaufgelaufen werden.