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| 17:43 Uhr

Lübben
Lübbener SPD kritisiertTKS-Privatisierungsabsichten

Lübben. Privatisierung seien weder besser noch kostengünstiger, sagt Heiko Jahn, Vorsitzender der Lübbener Sozialdemokraten.

„Hände weg von der TKS“ – Der SPD-Ortsverein Lübben kritisiert das Vorhaben, die Tourismus, Kultur und Stadtmarketing (TKS) GmbH zu privatisieren. In einer Pressemitteilung nehmen die Genossen dazu Stellung. Darin heißt es, dass die Erfahrungen lehren würden, dass Privatisierungen weder besser noch kostengünstiger sind. „Es profitiert in der Regel das private Unternehmen, während das Gemeinwohl leidet“, sagt Heiko Jahn, Vorsitzender der SPD in Lübben.  

Privatisierungen seien schlecht, was die Steuerungsmöglichkeiten der Stadt betrifft. „Sie sind in der Regel mit Mehrkosten verbunden, was die vielen touristischen Leistungsanbieter betrifft, und sie sind geradezu skandalös gegenüber den Angestellten der TKS“, so Heiko Jahn weiter.

Lübbens wirtschaftliche Zukunft werde maßgeblich davon bestimmt, ob die touristische Entwicklung Fahrt aufnimmt oder nicht, heißt es weiter. Vor diesem Hintergrund habe die Stadt mit Bedacht und Weitsicht ein Organisations- und Entwicklungskonzept für die Kreisstadt erarbeiten lassen. „Dort wurde die Privatisierung der TKS breit diskutiert – und am Ende verworfen. Im April 2017 wurde das Konzept beschlossen. Nun, nach über einem Jahr, fällt einer Reihe von Abgeordneten ein, doch eine Privatisierung ins Auge zu fassen. Dies ist umso skandalöser, als die Saison bereits begonnen hat“, erklärt Heiko Jahn. Ein klares Bekenntnis zum Tourismusstandort Lübben sieht anders aus, so der Lübbener SPD-Chef.