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Lübbener Schlossumfeld wird neu gestaltet

Lübben. Mit der Neugestaltung des Schlossumfeldes wird am Montag, 25. Oktober, begonnen, teilt die Stadtverwaltung Lübben mit. red/ho

Zur Freimachung des Baufelds werden der Bewuchs entfernt und einige Bäume gefällt. Zudem wird die Oberfläche abgetragen und das vorhandene Mobiliar entfernt.

Archäologen begleiten die Bauarbeiten. Sie werden im Bereich des einstigen Ostflügels des historischen Schlossensembles, gegenüber der jetzigen Bibliothek, die Untersuchungen aufnehmen. Parallel dazu wird die beauftragte Firma mit den Arbeiten zur Verlegung der Regenentwässerung beginnen.

Die Umgestaltung des Bereiches, die rund 590 000 Euro kostet und aus dem Programm "Aktive Stadtzentren" gefördert wird, dauert bis zum kommenden Jahr an. In dieser Zeit soll der Platz vor dem Schlossturm den Charakter eines Schlosshofes erhalten, der durch die Art der Pflasterung, die Ersatzpflanzung eines Baumes und Sitzgelegenheiten wieder erlebbar wird und eine Aufenthaltsqualität aufweist.

Auf der gegenüber der Bibliothek vorhandenen Fläche, dem Standort des einstigen Ostflügels, ist planerisch ein Baufeld vorgesehen. Dieses wird als Grünfläche mit großen Pflanzkübeln gestaltet. Die Kübel lassen sich problemlos in einen anderen Stadtbereich umsetzen, sollte sich ein Investor für die angestrebte Neubebauung finden. Diese soll sich in ihren Ausmaßen am historischen Vorbild orientierten, so das Vorhaben der Stadt. Das Büro Nagler und Partner aus Cottbus hat die Planung für das Schlossumfeld erarbeitet - dazu gab es umfangreiche Diskussionen im Bauausschuss und in der Stadtverordnetenversammlung.

Als Teil der Ausgleichsmaßnahme für die Schlossumfeldgestaltung soll in Radensdorf auf dem geplanten Spielplatz eine Bepflanzung vorgenommen werden. Dieser Spielplatz ist ein Wunsch der Radensdorfer - in Abstimmung mit dem Ortsbeirat ist als Standort eine Fläche neben dem Sportplatz und am Gemeindezentrum ausgewählt worden. Trampolin und Balancierbalken, Lümmelbank und Spielfläche sind geplant. Die Bauleistungen werden noch in diesem Jahr ausgeschrieben, informiert die Stadtverwaltung. Rund 60 000 Euro sind für den Bau im Haushalt der Stadt Lübben eingestellt. Wie Bauamtsleiter Frank Neumann im Fachausschuss informierte, konnten keine Fördermittel akquiriert werden. Für einen Ballfangzaun zum Sportplatz suchen die Radensdorfer noch Sponsoren.

Die Planung des Büros Subatzus und Bringmann aus Großräschen ist auf der Internetseite der Stadt zu finden unter www.luebben-rathaus.de als Sitzungsunterlage des Bauausschusses im September.