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| 18:58 Uhr

Feuerwehr-Wettkampf
Lübbener Feuerwehrsportler holen Silbermedaille

 Ingo Pietsch und Hagen Mooser vor dem Hotel, dessen 39 Etagen sie bezwungen haben.
Ingo Pietsch und Hagen Mooser vor dem Hotel, dessen 39 Etagen sie bezwungen haben. FOTO: TFA Team Lübben
Zum 9. Berliner Treppenlauf reisten „Die Gurkensteiger“ mit 15 Kameraden. Alle spurteten in Einsatzausrüstung in die 39. Etage.

Lübben Noch einmal vier Sekunden schneller als im vergangenen Jahre waren die Lübbener Feuerwehrmänner Carlo Burtchen und Thomas Boigk. Sie brauchten 8:25,5 Minuten bis in die 39. Etage des Park Inn Hotels am Berliner Alexanderplatz und erreichten als 45. Team in der Altersklasse der Jüngeren (beide Starter zusammen unter 80 Jahre) das Ziel nach 770 Stufen. Die beiden gehören zum TFA Team „Die Gurkensteiger“, das mit insgesamt 15 Kameraden in sieben Zweierteams am 9. Berliner Treppenlauf für Feuerwehrleute teilnahm. Für fünf Kameraden war es der erste Wettkampf. Die besondere Herausforderung: Die Feuerwehrleute absolvieren den Lauf in kompletter Schutzausrüstung mit angeschlossenem Atemschutzgerät. Rund 25 Kilogramm schleppt jeder zusätzlich die Treppe hinauf.

Den größten Erfolg verzeichneten die Lübbener wie schon im vergangenen Jahr in der Altersklasse der Oldies XL, in der beide Teilnehmer zusammen über 100 Jahre alt sind. Das Team Ingo Pietsch und Hagen Mooser landete nach 9:11,1 Minuten auf dem zweiten Platz in dieser Altersklasse. Mit ihrer Zeit erreichten sie Platz 70 unter den insgesamt 389 startenden Teams. Eine echte Überraschung war der Treppenlauf für André Rost. Er sprang ohne jegliche Vorbereitung, beim Team Bokensdorf ein, weil dort ein Kamerad erkrankt war, und erreichte immerhin Platz 117 (10:27,2 Minuten) unter den 253 Teams der Jüngeren. Mit Anja Hartmann und Tino Roschner gab es auch ein gemischtes Team. Beide waren nach 13:07,9 Minuten oben und erreichten Platz 31 in ihrer Wertung. Die vier anderen Lübbener Teams kamen in der Wertung der Jüngeren auf Platz 47 – Oliver Nopper und Felix Nopper (8:31,8 min.), Platz 54 –  Phillip Mooser und Michael Hänel (8:42,2 min.), Platz 164 – Robert Schulz und Dirk Gumprich (11:11,8 min.) sowie Platz 167  Marco Strack und Karsten Kröpplin (11:14,7 min.).

Die Abkürzung TFA steht für Toughest Firefighter Alive und bedeutet übersetzt härtester lebender Feuerwehrmann. In Berlin waren 13 Nationen vertreten. Das schnellste Team war nach etwas mehr als sechs Minuten am Ziel.

(kkz)