Dabei muss ein 19 Kilogramm schweres Schlauchpaket einen Turm hinaufgetragen, danach ein gleich schweres an einem Seil den Turm hochgezogen werden. Dann gilt es, ein 72-Kilogramm-Gewicht mit einem Hammer 1,40 Meter weit zurückzuschlagen. Anschließend legen die Wettkämpfer einen 40-Meter-Slalomlauf zurück, ziehen einen unter Druck stehenden C-Schlauch 24 Meter weit, um hinter einer Schwingtür ein Ziel wegzuspritzen. Zuletzt muss eine menschliche Puppe, 80 Kilogramm schwer, 40 Meter rückwärts bis ins Ziel gezogen werden - das alles in vollständiger Feuerwehreinsatzbekleidung mit aufgesetztem Pressluftatmer.

Die Lübbener landeten mit einer Zeit von 2:01 Minuten auf Platz 21 von 30. Am Nachmittag erkämpften sich Ingo Pietsch und Phillip Mooser im Tandemlauf einen 24. Platz in 2:37 Minuten. Im Einzel war Phillip Mooser mit 2:35 genau eine Minute langsamer als der schnellste, Justin King aus den USA, und kam auf Platz 86 von 127 Startern.