Die Lübbener Herren um Initiator Martin Theil hatten sich am Montagmittag in ihrem Spreewaldkahn auf nach Berlin gemacht. Anlass der etwas anderen Art von Schienenersatzverkehr sei eine “traditionelle Männertour nach Pfingsten„, erklärt Martin Theil. Nachdem in den Jahren zuvor der Spreewald bereits durch- und umwandert worden war, musste nun eine neue Aktivität her.

Genächtigt wurde Montag- und Dienstagabend ganz spartanisch direkt am Uferrand. Eine Plane und Schlafsäcke schützten vor der Kälte. 140 Kilometer lang war die Hinfahrt. Logisch, dass da nicht nur gestakt wurde. “Das ist aufgrund der Wassertiefe schon unmöglich„, betont Theil. Daher wurde kurzerhand der Motor angeschmissen, wobei zwei Sechs-PSer bereits ihren Geist aufgegeben haben. “Nun muss es der gute alte Zweitakter richten„, ist Martin Theil voller Hoffnung für die Rückreise, die über Königs Wusterhausen und Märkisch Buchholz führen soll.

Zuvor galt es jedoch, unzählige Male vor den Fotoapparaten der Touristen zu posieren. “Da wurde fotografiert ohne Ende„, berichtet Theil von der kleinen “Werbeaktion für den Spreewald„.