"Das Thema Abwasser und Anschlussbeiträge beschäftigt uns in den letzten Jahren", sagt er. Lange sei versucht worden, die Situation der Betroffenen verständlich zu machen und Verständnis für eine nachhaltige, belastbare, gerechte und vor allem rechtssichere Zukunft einzufordern. "Im aktuellen Urteil des Verfassungsgerichts geht es einzig und allein darum, dass der Bürger nicht für Dinge sein Portemonnaie öffnen muss, die Jahre zurückliegen", erklärt Kaiser. Ein Ausgleich für kommunale Aufwendungen ist nur zeitlich begrenzt möglich, so die Richter zu einer Streitsache in Bayern. Werde diese Leitsatzentscheidung nach Brandenburg übertragen, bedeute dies, dass in Lübben weit mehr als nur die Altanschließer nicht mehr veranlagt werden dürfen, heißt es in einer Pressemitteilung des Bürgervereins.

Zur Vorstandssitzung des Lübbener Bürgervereins "Wir von hier" sind auch Gäste willkommen. Beginn ist am 17. April um 18.30 Uhr in der Gaststätte "Zur Linde" in Lubolz.