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| 18:39 Uhr

Auftragsvolumen beträgt fast halbe Million Euro
Lübben vergibt Bau in der Sternstraße

In der Lübbener Sternstraße, einer Querstraße der Breiten Straße, beginnt 
alsbald eine größere Baumaßnahme.
In der Lübbener Sternstraße, einer Querstraße der Breiten Straße, beginnt alsbald eine größere Baumaßnahme. FOTO: LR / Steven Wiesner
Lübben. Straßenbau steht an inklusive Erneuerung der Beleuchtung und Straßenentwässerung. Von Andreas Staindl

Der Straßenbau inklusive der Erneuerung der Beleuchtung und der Straßenentwässerung in der Sternstraße in Lübben ist vor Kurzem vergeben worden. Die Stadtverordneten haben sich während ihrer Sitzung kürzlich für die Firma Landschafts- und Straßenbaubau Jung GmbH aus Lübben entschieden. Drei Unternehmen hatten sich für den Auftrag beworben. Letztlich aber hat die Verwaltung die Firma Jung als wirtschaftlichsten Bieter empfohlen mit ihr auch noch keine schlechten Erfahrungen gemacht. Das Auftragsvolumen beträgt etwa 490 000 Euro. Das Angebot der Strabag AG aus Cottbus war etwa 260 000 Euro höher.

Die jetzt vergebene Maßnahme wird über das Programm „Aktive Stadtzentren“ (ASZ) gefördert. Die Stadt- und Überlandwerke (SÜW) Lübben GmbH nutzt die Baumaßnahme für die Sanierung ihrer Gasleitung und der Energieversorger „Mitnetz“ für die Sanierung von Nieder- und Mittelspannungskabel in der Sternstraße.

Die Firma Landschafts-und Straßenbau Jung GmbH ist auch  an einer weiteren Baumaßnahme in Lübben beteiligt: Sie bildet gemeinsam mit der Matthäi Bauunternehmen GmbH & Co. KG aus Großräschen eine Bietergemeinschaft, die von den Stadtverordneten jetzt den Zuschlag für den Bau der B 87 im Ernst-von-Houwald-Damm in Lübben erhielt. Diese Maßnahme umfasst den Bau der Straße inklusive zweiter Querungshilfen in Form von Mittelinseln, den Bau der beidseitigen Geh- und Radwege, den Bau der Straßenentwässerung sowie die Errichtung einer Spundwand als Böschungssicherung. Die Auftragssumme dafür beträgt fast zwei Millionen Euro. Lübben und der Landesbetrieb für Straßenwesen teilen sich die Kosten.

Der Anteil der Kreisstadt wird aus dem Programm ASZ gefördert. Die Spreewaldkommune hat vorerst 200 000 Euro im Haushalt des nächsten Jahres für die Baumaßnahme im Ernst-von-Houwald-Damm eingestellt. Von der Bietergemeinschaft ist die Verwaltung überzeugt. Sie habe vergangene Projekte in Lübben zur vollsten Zufriedenheit realisiert.