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| 14:18 Uhr

Shoppingnacht am Samstag in Lübben
Lübben und die 40 Häuser

Das Angebot, Kaffee zu verkosten, wurde im vergangenen Jahr in  der Kaffeerösterei „Piamo“ gut angenommen.
Das Angebot, Kaffee zu verkosten, wurde im vergangenen Jahr in der Kaffeerösterei „Piamo“ gut angenommen. FOTO: Andreas Staindl
Die Shoppingnacht will das Stadtzentrum beleben. Die RUNDSCHAU beantwortet die wichtigsten Fragen.

Wer organisiert die Shoppingnacht?

Die Interessengemeinschaft „Wir für Lübben“ veranstaltet die Aktion. Der Verein arbeitet mit der Stadt Lübben sowie mit dem Tourismus, Kultur und Stadtmarketing (TKS) zusammen und handelt im Auftrag selbstständiger Unternehmer.

Was ist der Sinn der Shoppingnacht?

„Die Shoppingnacht soll die Innenstadt beleben und den Gewerbetreibenden helfen“, sagt Christian Jungnickel, der Kassenwart des Vereins „Wir für Lübben“. Die Veranstaltung bietet zum einen den Einwohnern und Gästen ein wenig Abwechslung und Unterhaltung, sie kurbelt aber auch den Umsatz der Geschäfte an, die sich in Zeiten des Internetkonsums immer mehr Konkurrenz ausgesetzt sehen.

Mit der alljährlichen Shoppingnacht kann das Gewerbe auch überregional auf sich aufmerksam machen und Kunden aus dem Umland akquirieren. „Erfahrungsgemäß besuchen uns sogar Leute aus Berlin“, sagt Jungnickel. Deshalb ist die Shoppingnacht ein wichtiges Event für Lübbens Einzelhandel.

Wann geht’s los?

An diesem Wochenende ist es soweit. Die Lübbener Shoppingnacht will am Samstag, 30. Juni, unzählige Menschen in die Innenstadt locken und das Zentrum mit Shoppinglustigen säumen. Von 19 bis 24 Uhr können sich die Gäste in der beleuchteten Stadt austoben und die teilnehmenden Geschäfte besuchen.

Wie viele Geschäfte sind zu später Stunde geöffnet?

Laut Christian Jungnickel nehmen 40 Geschäfte an der Shoppingnacht teil. Unter anderem beteiligen sich diesmal auch zwei Autohäuser an der Aktion, die einige ihrer Wagen vorführen werden und für ein bisschen Programm sorgen.

Was erwartet die Besucher und Kunden noch?

Wie immer haben die Gewerbetreibenden ein paar eigene Aktionen für die Nacht vorbereitet. Vor manchen Häusern wird es Livemusik geben, andere werden Rabattaktionen anbieten. Und Christian Jungnickel, der einen Juwelier- und Schmuckladen in der Innenstadt betreibt, hat extra einen Karikaturisten für sein Geschäft bestellt, der die Kunden – wenn gewünscht – portraitieren kann.

Muss man für die Shoppingnacht Eintritt zahlen?

Nein. Anders als beispielsweise das Streetfood Festival vor zwei Wochen ist die Shoppingnacht keine abgeschlossene Veranstaltung, zu der man sich erstmal Zutritt verschaffen muss. Man kann also Geld in den Geschäften lassen, das bloße Bummeln durch die Gassen der Stadt ist natürlich kostenlos.⇥Steven Wiesner