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| 01:04 Uhr

Lübben soll Risiko des Türmertreffens tragen

Lübben.. Das Hauptausschuss der Lübbener Stadtverordnetenversammlung hat sich am Montag bei seiner Sitzung mit einer Einhaltung dafür ausgesprochen, sich an den Kosten des europäischen Nachtwächter- und Türmertreffens vom 17. bis 20. Mai 2007 in der Stadt zu beteiligen.

Nun muss heute noch die Stadtverordnetenversammlung zustimmen. Ein Ja ist nicht sicher, weil beispielsweise der Finanzausschuss sich gegen die Übernahme des finanziellen Risikos ausgesprochen hatte, sagte Kämmerer Rainer Kleemann.
Bürgermeister Lothar Bretterbauer, der sich einen Imagegewinn für Lübben von dem Treffen verspricht, hatte den Ausschussmitgliedern mitgeteilt, dass es nur zwei Auswahlmöglichkeiten gebe: „Entweder liegt das Risiko bei uns oder wir machen es nicht.“ Dem Lübbener Nachtwächter Frank Selbitz, der das Treffen organisiert, so Bretterbauer, könne das Risiko nicht überlassen werden. Derzeit, so der Bürgermeister, seien noch rund 10 000 Euro der Kosten von fast 44 000 Euro nicht gedeckt. Er gehe aber davon aus, dass sich der Kostenanteil der Stadt noch reduzieren lasse. Der Landrat habe Unterstützung signalisiert, zudem sollten durch die TKS als Organisator Sponsoren gesucht werden.
Auch Martina Eisenhammer (PDS) erwartet vom Nachtwächter- und Türmertreffen, „dass unser internationales Image verbessert wird“ . Sie wolle das Defizit aber nicht zum Angelpunkt dafür machen, ob das Treffen stattfindet oder nicht. Sie sei überzeugt, dass die Belastung „reduziert werden kann. 10 000 Euro sind ganz schön viel.“
Monika Dinter (CDU) befürchtet, dass das Risiko für die Stadt sogar noch größer werden könnte als die veranschlagten 10 000 Euro. Sollte das Wetter nämlich nicht mitspielen, würde es bei der geplanten Kahnfahrt mit den Teilnehmern Einnahmeausfälle geben, die zu den 10 000 Euro addiert werden müssten. Gegen das Nachtwächter- und Türmertreffen sprach sie sich aber nicht aus. (km)