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Lübben: Sanierung der Wehrmauer schreitet voran

Die Sanierungsarbeiten an der Lübbener Wehrmauer sind weit fortgeschritten. Von der Wasserseite aus arbeitet die beauftragte Fachfirma mit einem Spezialgerüst.
Die Sanierungsarbeiten an der Lübbener Wehrmauer sind weit fortgeschritten. Von der Wasserseite aus arbeitet die beauftragte Fachfirma mit einem Spezialgerüst. FOTO: Ingvil Schirling
Lübben. Einen besonders schönen Anblick vom Wasser aus bietet die Wehrmauer am Lübbener Spreeuferweg – bald wieder. Denn die Klinkermauer war in Teilen sichtlich beschädigt.

Aus dem Fördertopf für Aktive Stadtzentren, aus dem Lübben bereits eine größere Summe bekommen hat, wurde der westliche Spreeuferweg gebaut. In diesem Rahmen sollte die Wehrmauer ursprünglich schon viel eher saniert werden. Doch Terminprobleme der Fachfirma sorgten für eine Verzögerung (die LR berichtete). Nun ist der erste Abschnitt so gut wie fertig.

Fugen wurden ausgebessert, kaputte Steine ersetzt und ein Pfeiler erneuert. Kahnfahrer und Paddler können derzeit das Spezialgerüst vom Wasser aus gut erkennen. Noch fehlen an einigen Stellen die oberen Abschlüsse der Mauer.

Die neue Wehrmauer gehört zu dem komplett erneuerten Gesamtkomplex zwischen Warmbad und Schleuse. Die Gesamtmaßnahme umfasste den Bau eines Weges entlang der Spree sowie den Anschluss an die B115. Der Weg ist längst freigegeben und wird in diesen Tagen sehr gut genutzt. Direkt hinter der renovierten Mauer lädt eine große Bank zum Verweilen ein. Im Schatten unter den Weiden gibt es weitere Sitzmöglichkeiten. Der Weg schafft eine reizvolle Verbindung zwischen dem westlichen Teil der City und führt auf beschauliche Weise von der Klavierbrücke aus am Ufer entlang zur Schlossinsel.