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| 02:44 Uhr

Lübben nimmt Stellung zum Plan für B 87

Bauamtsleiter Frank Neumann gab Anwohnern vom Mühlendamm und An der Kupka Erläuterungen zur Entwurfsplanung für die B 87.
Bauamtsleiter Frank Neumann gab Anwohnern vom Mühlendamm und An der Kupka Erläuterungen zur Entwurfsplanung für die B 87. FOTO: ho
Lübben. Die Stadt Lübben hat eine Stellungnahme zum Bauvorhaben "B 87 Brücken über den Schutzgraben und Umflutkanal mit Straßenanbindung in Lübben" erarbeitet. Auch Hinweise von Bürgern fließen ein. Ingrid Hoberg

Mit voraussichtlich rund 16 000 Euro Planungs- und 372 000 Euro Baukosten wird die Stadt Lübben am Brücken- und Straßenbau beteiligt, den der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg als Baulastträger gegenwärtig vorbereitet. Die Kommune wird anteilig die Geh- und Radweganlagen mitfinanzieren.

Um die Ausbaubeiträge für Anlieger so gering wie möglich zu halten, plädiert die Verwaltung für einen separaten Gehweg in ihrer Stellungnahme, die am Dienstagabend einstimmig vom Bauausschuss in die Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung weitergeleitet wurde. Als Träger öffentlicher Belange hat die Stadt zur Fahrbahn und den Nebenanlagen, zur Regenentwässerung und Beleuchtung, zu Ersatzmaßnahmen sowie Grunderwerb/Grunddienstbarkeiten und zum Bauregime/Umleitungsverkehr Stellung genommen.

Doch nicht nur die Stadt ist zur Stellungnahme aufgefordert worden. Die Entwurfsunterlagen zur Planfeststellung konnten im Februar/März im Rathaus eingesehen und Einwendungen eingebracht werden. Das Anhörungsverfahren haben Anwohner der B 87 An der Kupka und am Mühlendamm genutzt, ihre Vorschläge und Bedenken mit einer Unterschriftensammlung zu bekräftigen (die LR berichtete). Bauamtsleiter Frank Neumann versicherte, dass die Bürgerhinweise, die im Rathaus eingegangen waren, an den Landesbetrieb weitergeleitet werden. Diskutiert wurde im Bauausschuss dann noch einmal über Fußgängerüberwege und Verkehrsinseln, die das Überqueren der B 87 verbessern sollen. Die Anwohner wünschen sich einen Übergang an der Ecke Mühlendamm und weisen auf die starke Frequentierung auch durch Schulkinder hin. Eine Verbesserung bei der Lärmbelastung soll es durch den Brückenbau mit Straßenanbindung geben. Bedingt durch eine "Schanze" ist dort jetzt der Lärm Tag und Nacht erheblich, wie die Anwohner deutlich machten.

Auch Abgeordneter Andreas Rieger (Fraktion CDU/Grüne) hat als Bürger ein umfangreiches Papier mit Einwendungen zum Planfeststellungsverfahren eingereicht. Besonders zur Führung des Radverkehrs und den geplanten Ersatzmaßnahmen habe er Anmerkungen gemacht, sagte er. Zur Hauptausschusssitzung am Montag, 18. April, sollen aus den Fraktionen die Änderungshinweise vorliegen, sodass die überarbeitete Stellungnahme dann am 28. April zur Beschlussfassung in der Stadtverordnetenversammlung vorliegen kann.

Auf der Homepage www.luebben.de/rathaus ist die Beschlussvorlage mit der Stellungnahme der Stadtverwaltung zu finden. Es gibt auch einen Link zur Planung des Landesbetriebs.