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| 02:49 Uhr

Lübben: "Hier gibt es nur kleine Klassen"

Schüler der evangelischen Grundschule in Lübben verewigen sich auf dem Tuch. Die Einrichtung hat den zehnten Geburtstag gefeiert.
Schüler der evangelischen Grundschule in Lübben verewigen sich auf dem Tuch. Die Einrichtung hat den zehnten Geburtstag gefeiert. FOTO: A. Staindl
Lübben. Die Bilanz zum zehnten Geburtstag der evangelischen Grundschule kann sich sehen lassen. "Hier gibt es nur kleine Klassen, jeder kennt jeden, alle halten zusammen", erzählt Johann Gunkel. asd

Der Sechstklässler aus Lübben-Steinkirchen behält die Schule in guter Erinnerung. "Gemeinsames Frühstücken und Mittag essen - ich finde das toll." Auch Jara Winkler kann Positives berichten. "Die Lehrer kümmern sich richtig super um jeden einzelnen Schüler", sagt die Sechstklässlerin aus Guhlen (Lieberose-Oberspreewald). "Konflikte etwa werden sehr schnell geklärt."

Rund 120 Mädchen und Jungen lernen derzeit in der evangelischen Grundschule. Die Klassen sind mit maximal 22 Kindern überschaubar. "Gemeinschaft ist hier sehr wichtig, das Vermitteln von Werten wie etwa Respekt und gegenseitige Achtung", sagt Imke Bona. "Jedes Kind wird hier so angenommen, wie es ist." Die Schulelternsprecherin hat für ihren Sohn ganz bewusst die evangelische Grundschule ausgewählt - und sieht sich bestätigt: "Er geht gern zur Schule."

Wohl auch deshalb, weil die Kinder an jedem Schultag über Dinge sprechen, die sie bewegen, Probleme so erst gar nicht aufgeschoben, sondern frühzeitig geklärt werden. "Die Schüler werden hier mit ihren Stärken und Schwächen respektiert, das gefällt mir", sagt Carina Philipp aus Pretschen (Märkische Heide). "Wir haben für unsere Kinder eine Schule gesucht, wo wir uns einbringen können. Das ist hier machbar." Wie die junge Mutter weiter erzählt, haben Eltern in diesem Schuljahr eine Kreativ-Arbeitsgemeinschaft ins Leben gerufen, sichern diese auch personell ab.

"Es sind tolle Exponate entstanden", sagt Schulleiterin Uta-Maria Hanisch. Auch bei der Schulhofgestaltung und der Auswahl der Spielgeräte haben sich Eltern eingebracht. "Schön, dass unsere Meinung gefragt ist", sagt Carina Philipp. "Das Miteinander von Schülern, Eltern und Lehrern stimmt hier." Eltern haben geholfen, das Schulfest abzusichern. Es gab Einblick in den Schulalltag, eskonnte nach Herzenslust gebastelt, getüftelt und gespielt werden. Mit einem Gottesdienstdienst begannen die Feierlichkeiten, mit einem Festkonzert endeten sie.