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| 18:25 Uhr

Baugeschehen
Hartmannsdorfer Wehr ist nach fast drei Jahren fertig

Lübben. Neu gebaut sind Wehr, Kahnschleuse und Fischtreppe. Von Katrin Kunipatz

Das neue Hartmannsdorfer Wehr ist seit Kurzem fertig. Am Montag, 12. August, soll der Neubau einschließlich des Fischpasses offiziell im Beisein von Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger (SPD) übergeben werden. Damit findet ein Bauprojekt seinen Abschluss, das im November 2016 begonnen wurde.

Insgesamt rund 12 Millionen Euro hat das Land in die Erneuerung des Wasserbauwerks gesteckt. Das Wehr nördlich des Lübbener Ortsteils Hartmannsdorf ist vor allem für die Regulierung der Wasserstände in der Stadt Lübben von großer Bedeutung. Das ursprüngliche Bauwerk stammte aus den 1930er Jahren und musste abgerissen werden. Der Neubau umfasst neben dem Wehr zur Wasserstandsregulierung, eine Schleuse und die Fischtreppe. Die aus Stahlbeton neu gebaute Kahnschleuse war schon im Sommer 2018 eingeweiht worden und erhebt sich seitdem groß und grau mitten im Fluss. Während der Bauarbeiten war eine temporäre Schleuse errichtet worden. Damit blieb die Spree für Wassersportler und den Bootsverkehr weiterhin passierbar. Am Platz dieser Schleuse befindet sich jetzt der Fischpass, an dem seit Jahresbeginn gebaut wurde.

Mit der offiziellen Übergabe wird auch der Wanderweg zwischen Hartmannsdorf und Petkampsberg für Radfahrer und Fußgänger wieder passierbar.