ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 09:12 Uhr

Großalarm für Feuerwehr
Feuer bei Munitionsentsorger Spreewerk in Lübben

 Die Dachkonstruktion im Munitionsentsorgungswerk Spreewerk hat Feuer gefangen (dieses Foto ist ein Feuerwehr-Symbolbild).
Die Dachkonstruktion im Munitionsentsorgungswerk Spreewerk hat Feuer gefangen (dieses Foto ist ein Feuerwehr-Symbolbild). FOTO: Joerg Huettenhoelscher/Shutterst
Lübben. Zehn freiwillige Feuerwehren mit 19 Einsatzfahrzeugen sind in den Lübbener Ortsteil Börnichen ausgerückt – Alarm wegen eines Brandes beim Munitionsentsorger Spreewerk. Dort wird mit Sprengstoff, Pyrotechnik und Kriegsmunition hantiert.

Am Freitagabend, 20. September 2019, gegen 20.30 Uhr sind die Einsatzkräfte der Feuerwehr zum Munitionsentsorgungswerk Spreewerk in Lübben gerufen worden. „Brandeinsatz Brand Sonderobjekt“ hieß es in der Einsatzvorinformation (EVI) der Feuerwehren im Landkreis Dahme-Spreewald, Lübben.

Nach Information der Leitstelle Lausitz in Cottbus war in einer Lagerhalle zunächst ein Schwelbrand ausgebrochen. Dann fing Dachkonstruktion der Halle Feuer.

„Es handelte sich nicht um ein offenes Feuer, und es war keine Munition betroffen“, sagte eine Sprecherin der Leitstelle der Lausitzer Rundschau.

19 Einsatzfahrzeuge von zehn alarmierten Feuerwehren waren demnach am Einsatz beteiligt. Zum Glück sei niemand verletzt worden. Der Einsatz endete laut Leitstelle um 23:12 Uhr.

Die Kriminalpolizei habe die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

Ein Toter nach Explosion im Spreewerk Lübben im Jahr 2018

Im Jahr 2018 hatte es einen Zwischenfall in dem Munitionsentsorgungswerk gegeben. Bei einer Explosion im Spreewerk kam 55-jähriger Mitarbeiter ums Leben.

Explosion im Spreewerk Lübben FOTO:

Auf dem 180 Hektar großen Gelände der Spezialfirma werden alte Munition, nicht mehr benötigter Sprengstoff oder auch Pyrotechnik und Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg unschädlich gemacht.

(csc)