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| 15:29 Uhr

Gesundheit
Neue Bereitschaftspraxis ab Donnerstag in Lübben

In der Spreewaldklinik eröffnet neue Anlaufstelle für Patienten, die nach Praxisschluss einen Arzt brauchen.

Patienten, die bei akuten, aber nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen medizinische Hilfe brauchen, finden ab Donnerstag in der Spreewaldklinik einen Ansprechpartner. Hier eröffnet die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) eine ärztliche Bereitschaftspraxis. Sie öffnet, wenn andere Arztpraxen in der Regel geschlossen sind.

Die neue Bereitschaftspraxis in Lübben ist die zweite im Landkreis Dahme-Spreewald. Die erste öffnete vor zwei Jahren in Königs Wusterhausen. Mit dem Angebot soll die Notfallambulanz des Klinikums in Lübben entlastet werden. Ärzte des vertragsärztlichen Bereitschaftsdienstes sind jeweils am Mittwoch und Freitag von 15 bis 19 Uhr sowie an den Wochenenden und Feiertagen von 9 bis 19 Uhr vor Ort. „Patienten, die sich über die bundesweite Servicerufnummer 116117 an den ärztlichen Bereitschaftsdienst wenden, werden außerhalb der üblichen Praxiszeiten beraten und an die ärztliche Bereitschaftspraxis oder den Einsatzarzt vermittelt“, erläutert Andreas Schwark, Vorstand des KVBB. Michael Kabiersch, Geschäftsführer des Klinikums Dahme-Spreewald, sieht mit dem Chefarzt der Notfallambulanzen, Dr. Benno Bretag, die Vorteile für Patienten und das Team der Notaufnahme im Krankenhaus: „In der Notfallambulanz werden die Wartezeiten kürzer. Das Team der Notfallversorgung kann sich jetzt noch intensiver den Schwerkranken und Verletzten widmen.“ Lebensbedrohliche Erkrankungen und Unfälle werden weiterhin über die Notfallambulanz in den Krankenhäusern Lübben und Luckau aufgenommen. Die Notfallambulanzen sind rund um die Uhr geöffnet.

Landrat Stephan Loge freut sich mit den Patienten in der Region, dass jetzt auch bei geschlossener Arztpraxis im Spreewald eine Alternative erreichbar ist. „Unsere langjährigen Bestrebungen werden damit Realität“, sagt Loge.

(kkz)