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Luckau bekommt kulturelles Zentrum

Luckau.. Luckau wird die ehemalige Klosterkirche auf dem Gelände der geschlossenen Justizvollzugsanstalt zu einem kulturellen Zentrum der Stadt umgestalten.

Mit 20 Ja- und einer Gegenstimme haben die Stadtverordneten während ihrer Sitzung am Donnerstagabend das Bau- und Finanzierungsprogramm für das knapp 7000 Quadratmeter große Areal auf den Weg gebracht.
Innerhalb von fünf Jahren sollen auf dem JVA-Gelände das Sachsenwerk und das Heizhaus abgerissen und die Klosterkirche saniert werden. Nach deren Fertigstellung im Jahr 2010 sollen dort das Niederlausitz-Museum, die Bibliothek, die Ninnemann-Stiftung sowie eine Begegnungsstätte untergebracht werden. Die geplante Bausumme betrage 4,2 Millionen Euro, Fördermittelzusagen gebe es von drei Ministerien, erklärte Bürgermeister Harry Müller.
Ludwig Maraszek (SPD) hielt das Projekt für „überzogen“ . Der Finanzausschuss-Vorsitzende äußerte die Befürchtung, dass der Kostenrahmen nich eingehalten werde. „Es ist eine einmalige Chance, so eine Finanzierung zu bekommen“ , entgegnete Bauamtschef Fritz Frenzel, weil das Land 80 Prozent der Baukosten fördern werde.
Mehrheitlich genehmigten die Stadtverordneten auch eine „schuldrechtliche Vereinbarung“ des Bürgermeisters. Sollten keine Fördermittel fließen, wird das Land Grundstück und Immobilie wieder zurücknehmen, ohne dass die Stadt finanzielle Einbußen hat. (bg)