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| 01:04 Uhr

Löschzug sichert sich den eigenen Nachwuchs

Lübben.. Der Löschzug Lübben/Stadt hat eine engagierte Jugendfeuerwehr. „Sie ist stets bemüht, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten zu erweitern“ , würdigte Ortswehrführer Hagen Mooser zur Jahreshauptversammlung des Lübbener Löschzuges. Andreas Staindl


18 Mitglieder zählte die Jugendwehr Ende 2004 und damit so viel wie im Jahr zuvor. Statt drei Mädchen 2003 sind jetzt aber fünf Mädchen dabei. Die Ausbildung findet 14-täglich jeweils freitags von 15 bis 17 Uhr statt. Geschult werden die Acht- bis 16-Jährigen von den Jugendausbildern Werner Krecker (Brandmeister) und Anja Hartmann (Hauptfeuerwehrfrau). Zwölf Jugendliche kommen laut Krecker durchschnittlich zum Dienst.

Abwechslungsreich
Den Nachwuchs-Foriansjüngern wird aber noch weit mehr geboten. Sie besuchten beispielsweise ein Footballspiel in Berlin, betreuten beim Osterfeuer die Gulaschkanone und zeigten beim Stadtausscheid ihr Können. Der Nachwuchs war beim Herbstlauf in Straupitz dabei, stellte sich als Statisten bei Übungen des Löschzuges zur Verfügung und beteiligte sich als Höhepunkt des Jahres am Zeltlager im Sommer in Wiebelskirchen.
Auch bei der Handwerkermesse auf der Schlossinsel präsentierte sich die Jugendwehr. „In diesem Jahr würden wir auf der Messe mit unserem Stand gern näher an die Schulen und Kitas heranrücken, um noch effektiver zu werben“ , wünschte sich Werner Krecker. Stadtbrandmeister Bernd Wrege will mit den Organisatoren darüber reden.
Damit würde die Lübbener Jugendfeuerwehr den eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen. „Im Vorjahr konnte die Brandschutzerziehung an Schulen erheblich vorangetrieben werden“ , lobte Hagen Mooser. Vor allem die erste Grundschule der Stadt nutze neben Kitas das Angebot der Feuerwehr. „Zur zweiten Grundschule gibt es noch keinen Kontakt, nicht einmal eine Anfrage“ , bedauerte Werner Krecker. Jetzt soll es einen erneuten Versuch geben, „auch, weil mich Kinder dieser Schule darum gebeten haben“ , erklärte der Jugendausbilder.

Kameraden als Lehrer
Knut Bönigk ist der Brandschutzerzieher der Lübbener Jugendfeuerwehr und führte mit weiteren Kameraden viele Unterrichtsstunden mit Schülern und Kita-Kindern durch. Ausdrücklich dankte er den Kameraden Benjamin Müller und Alexander Meinhold für ihr Engagement. Bönigk sagte: „Wir wollen nicht nur die Klassen eins bis vier einbeziehen, sondern gern auch ältere Jahrgänge.“ Er kündigte an, umgehend Kontakte zu weiteren Schulen aufzunehmen. Das nötige Rüstzeug hat er. In dieser Woche schließt er seinen Gruppenführerlehrgang ab.
Werner Krecker verwies darauf, dass Brandschutzerziehung eigentlich Aufgabe der Schulen, der Träger des Brandschutzes sowie des Feuerwehrverbandes sei. „Doch wir kümmern uns gerne“ , betonte der Jugendausbilder.