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Lieberose wirtschaftet mit Haushaltsdefizit

Lieberose/Trebitz. Die Lieberoser Stadtverordnetenversammlung hat in ihrer Beratung in Trebitz mehrheitlich den Haushalt für 2017 beschlossen, der nicht ausgeglichen werden konnte. "Trotz der Erhöhung der Grundsteuer A von 250 auf 290 Prozent und der Grundsteuer B von 366 auf 390 Prozent sowie einer höheren Hundesteuer bleibt ein Fehlbetrag", sagte Bürgermeisterin Kerstin Michelchen (Freie Liste Lieberose). Ingrid Hoberg

Es stehen rund 137 000 Euro zu Buche, 65 000 Euro sind aus dem Vorjahr übernommen, so die Finanzverwaltung des Amtes Lieberose/Oberspreewald.

Zu den wenigen Investitionen, die sich die Stadt leistet, gehört der Ausbau der Friedrich-Ebert-Straße. "Dort haben wir einen Investitionsstau, der Zustand der Straße ist erbärmlich", sagte die Bürgermeisterin. 30 000 Euro sind für die Sanierung der Brücke am Ortseingang von Trebitz eingeplant. 143 000 Euro fließen in den Sanitär- und Sozialtrakt der Mühlenstraße 20. Für dieses Vorhaben hat die Stadt 30 000 Euro Fördermittel aus dem Fonds zur Stadtsanierung bekommen. Im Zuge der Sanierung der Kreisstraße werden in Doberburg Haltestellen erneuert. 5000 Euro Planungskosten sind 2017 veranschlagt, 2018 wird dann für 37 000 Euro gebaut. Und die Friedhofshalle soll in diesem Jahr fertig werden.