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| 01:28 Uhr

Lieberose/Oberspreewald: Bernd Boschan als Amtsdirektor wiedergewählt

Freut sich über die Wiederwahl: Der alte und neue Amtsdirektor Bernd Boschan . Foto: Staindl/asd1
Freut sich über die Wiederwahl: Der alte und neue Amtsdirektor Bernd Boschan . Foto: Staindl/asd1 FOTO: Staindl/asd1
Lieberose/Oberspreewald. Der neue und alte Amtsdirektor in Oberspreewald/Lieberose heißt Bernd Boschan. Einstimmig bestätigte ihn der Amtsausschuss in seiner jüngsten Sitzung. Dessen Mitglieder zeigten sich mit der Arbeit des Verwaltungschefs sehr zufrieden. Andreas Staindl/asd1

Die Abstimmung erfolgte geheim. Einen Gegenkandidaten gab es nicht. Für den parteilosen Boschan ist es die zweite Amtszeit. Er hatte sich 2004 gegen Jürgen Raatz durchgesetzt. Damit war er der erste Amtsdirektor des neu gebildeten Amts Lieberose/Oberspreewald.

Ihm sei es in der turbulenten Anfangsphase nach der Gemeindegebietsreform gelungen, durch fachlich und rechtlich einwandfreie Vorbereitung von Entscheidungen sowohl für die Gemeinden als auch für das Amt eine konstruktive Zusammenarbeit mit den Ehrenämtern aufzubauen, welche zur positiven Entwicklung der Region beigetragen hat. So steht es in der Begründung des Beschlusses zur Wiederwahl.

Der alte und neue Amtsdirektor seinerseits würdigte in seiner Rede die zahlreichen ehrenamtlich Tätigen im Amtsgebiet. "Sie sind ganz wichtig, denn allein würde ich nichts bewegen können." Er sehe das Amt Lieberose/Oberspreewald als "eine" Region, die in den vergangenen Jahren gut zusammengewachsen sei.

Heiko Jahn hatte sich vor der Wahl für den Verwaltungschef stark gemacht. Der Geschäftsführer der Tourismus- Entwicklungsgesellschaft Lieberose/Oberspreewald (TEG) würdigte "die Verdienste" Boschans vor allem um den Tourismus.

Auch die Mitglieder des Amtsausschusses sind offenbar mit dem Verwaltungschef von Lieberose/Oberspreewald zufrieden. Sie hatten unmittelbar vor der Wahl einstimmig beschlossen, auf die öffentliche Ausschreibung der Stelle des Amtsdirektors zu verzichten. Die Verwaltung hatte dieses Vorgehen angeregt, um anstehende Aufgaben ohne Unterbrechung weiterzuführen. Aber auch, um für die Mitarbeiter der Verwaltung und den Hauptverwaltungsbeamten Rechtssicherheit zu schaffen. Der Amtsausschuss folgte dieser Empfehlung.