(jt) Die Hegegemeinschaft Lieberose hat am Sonntag ihre Gäste an einigen traditionellen jagdlichen Bräuchen teilhaben lassen. Dabei entwickelte sich eine interessante Abfolge des Jagdgeschehens.

Nach einer einführenden Ansprache des Vorsitzenden der Hegegemeinschaft, Heinz-Detlef Gremmels, stießen die Lieberoser Jagdhornbläser in ihre Hörner. Dazu wurde die Strecke, also die erlegten Wildtiere, gezeigt. Die beteiligten Schützen wurden geehrt. „Es war ein enormer Aufwand, so viel zur Strecke zu bringen. Der Wolf macht das Wild scheu“, sagte Gremmels. „Die Wildschweine rotten sich deswegen zu großen Gruppen zusammen.“

Vor Ort konnte man natürlich auch Wild kosten. Angeboten wurde Wildbraten, Gulaschsuppe und Schaschlik. Dazu gab es Bratwürste, Fassbier, Kaffee und Kuchen. Die Mitglieder der Hegegemeinschaft Lieberose bejagen unter anderem Flächen rings um Lieberose, Schadow, Mochlitz, Mochow (allesamt Landkreis Dahme-Spreewald) sowie Flächen von den Schulenburgs.