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Leser schreiben für Leser Lübbener Steppke erstaunen ihre Eltern am Martinstag

Über den Martinstag in der evangelischen Kindertagesstätte Lübben schreibt Marion Günther: privat


„Nein, du doch nicht! Das Gedicht sollte ich doch aufsagen, gib mir bitte die Laterne“ , rief Ludwig in die Runde, nachdem er die Darbietung von Alexander diszipliniert abgewartet hatte. Ludwig nahm sich selbstbewusst die Laterne, und ein zweites Mal hörten Eltern und Großeltern das Gedicht vom Martin. Sie waren zur Feier des Martinstages von der evangelischen Kindertagesstätte eingeladen worden.
Die Eltern und Großeltern erwarteten Verse, Lieder, Gedichte und das Spiel der Geschichte des Sankt Martin. Sie staunten über das durchdacht zusammengestellte und umfangreiche Programm und vor allem über die Darbietungen ihrer Kinder, die alle Lieder sicher beherrschten, Texte gelernt hatten und ohne Scheu vortrugen. Die Gäste wurden beim Singen mit einbezogen. Tatjana Süß, die mit den Kindern in der Kita musikalisch arbeitet, begleitete gekonnt die Lieder und setzte Akzente im szenischen Spiel.
Alexander war dann doch noch dran. Mit wehendem Mantel sauste er als Martin mit seinem Steckenpferd und zur Begleitung der Instrumente (gespielt von Milena, Emily, Ludwig) an allen vorbei und traf auf den Bettler (Lina). Gekonnt teilte er seinen Mantel mit einem Holzschwert. Und was die Gänse mit Martin zu tun haben, das verriet Christa Kunschke (Leiterin der Einrichtung). Plötzlich watschelten alle Kinder als Gänse und umringten Martin (alias Alexander).
Zum Abschluss gab es selbst gebackene Martinshörnchen. Das Backen muss Spaß gemacht haben, denn es waren so viele Hörnchen übrig, dass gar nicht geteilt werden musste.