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| 15:13 Uhr

Leinöl hilft Straupitzer Freizeit-Gleisbauern

Leinöl aus der benachbarten Holländerwindmühle erleichterte Philipp Seemann (M.) und Dietmar Graap das Eindrehen der Schwellenschrauben in die von Toni Schulz vorgebohrten Hartholzlöcher.
Leinöl aus der benachbarten Holländerwindmühle erleichterte Philipp Seemann (M.) und Dietmar Graap das Eindrehen der Schwellenschrauben in die von Toni Schulz vorgebohrten Hartholzlöcher. FOTO: jgk1
Straupitz. Dank vereinter Kräfte der Mitglieder der Interessengemeinschaft Spreewaldbahn liegt seit dem jüngsten Arbeitseinsatz "Gleis 1" wieder am Straupitzer Spreewaldbahnhof. Das Leinöl der benachbarten Holländerwindmühle brachte dabei nicht nur die sprichwörtliche Stärke. Jens Golombek/jgk1

Großzügig aufgetragen ermöglichte dessen Schmierwirkung das Eindrehen der überdimensionalen Schwellenschrauben.

"Kontakte zur Kunersdorfer Elektrofirma Zubiks ermöglichten die wertvolle Hilfe von Kleinbagger und Radlader beim Aushub des Gleisbettes", berichtete Vereinschef Toni Schulz von den Vorarbeiten, für die die Gemeinde Straupitz als Eigentümerin das Signal auf Grün gestellt hatte.

"Abnahmefähig wird die 80 Meter lange Strecke sicher nie", scherzte Philipp Seemann beim Befestigen der Originalschienen auf den hölzernen Schwellen. "Es heißt ja auch Museumsgleis."

Neben der Funktion als Abstellgleis für die ehemals durch den Spreewald fahrenden Exponate ist die Zeit rollender Radsätze dennoch nicht gänzlich vorbei, wie Toni Schulz verrät. "Wir arbeiten an der Möglichkeit, hier kurzfristig vielleicht schon mal eine Draisine zum Einsatz zu bringen."

Das Spreewaldbahn-Museum am Bahnhof Straupitz (Ortsausgang in Richtung Butzen) öffnet am 15. und 16. Juni jeweils von 10 bis 16 Uhr. Am 13. und 14. Juli findet das Spreewaldbahn-Fest statt. Die Vereinsmitglieder informieren über ihr Hobby und lassen sich bei der Arbeit über die Schulter schauen. Zu erleben ist auch die Ausstellung mit Modellbahnanlage.