Wie die Kreisverwaltung Dahme-Spreewald gestern in einer Mitteilung erklärte, sei das Gesundheitsamt des Landkreises Dahme-Spreewald am Montag darüber informiert worden, dass das Warmwassersystem der Turnhalle mit Legionellen kontaminiert sei. Dies sei während einer routinemäßigen Untersuchung festgestellt worden. Laut Mitteilung sind die Verantwortlichen an den Schulen dazu angehalten, die Warmwassersysteme regelmäßig auf 60 Grad hochzuheizen, um Legionellen abzutöten und ihre Weiterverbreitung zu verhindern. Der Turnhallenbetreiber sei von der Kreisverwaltung aufgefordert worden, die Ursache zu ermitteln und die Mängel zu beseitigen, heißt es in der Mitteilung. So lange gelte ein Duschverbot. Auch Vereine, die die Halle nach dem Schulbetrieb nutzen, dürften vorübergehend keinen Sport in der Halle treiben. Legionellen sind Bakterien, die in warmem Wasser leben und sich unter bestimmten Bedingungen vermehren. Die Ansteckung sei über das Einatmen von Wassertröpfchen möglich. Die Krankheit kann von Grippe bis zur Lungenentzündung führen.