Er präsentiert sich in Unterhaltungsprogrammen und führt unter anderem Comedy-Workshops in Jugendeinrichtungen durch, zum Beispiel am Hölzernen See.
Der Zeesener ist ein echtes Zirkuskind. Als 13-Jähriger wurde er an der Staatlichen Fachschule für Artistik in Berlin aufgenommen. Zuvor hatte er in der Arbeitsgemeinschaft Artistik im Berliner Pionierpalast an der Wuhlheide sein Können und seine Beweglichkeit unter Beweis gestellt.
"Mein Vorteil war, das ich unter vielen Mädchen ein Junge war, der beim Eignungstest auch im Tanzen Grundkenntnisse zeigte", sagt Lutz Leh mann rückblickend. In der Artistenschule erhielt er mit den 20 Kindern seines Jahrgangs ab der 8. Klasse eine umfassende Artistik- und Ballett-Ausbildung. 1985 absolvierte er den Berufsabschluss als Artist.
Seine erste Aufgabe fand Lehmann im DDR-Staatszirkus in einer Kunstrad artistikgrup pe. In diesem Genre zeigte er sein größtes Talent. "Ab 1986 beschäftigte ich mich zunehmend mit der Clownerie, aber immer mit einen artistischen Background". Dafür legte er sich den Namen "Gino" zu.
Ende der 90er Jahre entschied sich der Zeesener dafür, seine Fähigkeiten vor Kinder- und Jugendeinrichtungen zur Verfügung zu stellen. In Berlin organisierte er unter anderem als Manager im Kinderzirkus "Kabuwazi" ein internationales Kinderzirkusfestival.
Jetzt will Lutz Lehmann alias „Gino-Pepino“ verstärkt in der Region durchstarten und Spaß vermitteln. "Ich konzipiere ganzheitliche Veranstaltungen mit dem Schwerpunkt Animation", sagt er. (usch/km)