Nachdem er die Wirtschaftsregion Lausitz aus der Krise führte, wird er nun offiziell ihr Geschäftsführer: Heiko Jahn (SPD), bisher Wirtschaftsdezernent in Dahme-Spreewald, wird die Landkreis-Verwaltung zum Jahreswechsel verlassen und nach Cottbus wechseln. Bisher leitete er das Dezernat für Kreisentwicklung, Wirtschaft, Finanzen und Sicherheit in der Führungsspitze des Landkreises. Ab 1. Januar wird er offiziell Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Lausitz.

Diese ist eine Kooperationsgemeinschaft der Landkreise Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Görlitz, Bautzen und der kreisfreien Stadt Cottbus. Sie soll den Strukturwandel in der Region mit moderieren, Projekte umsetzen und dafür auch Fördermittel beantragen.

Es hing an den Anträgen

Dass die Qualität der Antragstellung zeitweise nicht ausreichend war, habe diese auch in die Krise geführt, skizzierte Landrat Stephan Loge (SPD) am Mittwoch vor Kreistagsabgeordneten die Vorgeschichte. Um die Gesellschaft zu retten, hatte Heiko Jahn die Geschäftsführung kommissarisch übernommen. Er habe es geschafft, „die Förderung durch gute Antragstellung wieder auf den Weg zu bringen“, sagte Loge weiter. „Es geht wieder vorwärts.“

Jahn soll das begonnene Kreisentwicklungskonzept in Dahme-Spreewald nun von der Ferne aus weiter begleiten. Sein Dezernat übernimmt der bisherige Kämmerer Stefan Klein im Rahmen einer Umstrukturierung. Die Abteilung Bauleitplanung wechselt in diesem Zuge aus diesem Dezernat in den Bau-Fachbereich von Beigeordneter Heike Zettwitz (CDU).