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| 18:13 Uhr

Unterstützung für Gedenken
Landkreis wird Mitglied bei der Kriegsgräberfürsorge

Der Landkreis Dahme-Spreewald wird offizielles Mitglied im Volksbund „Deutsche Kriegsgräberfürsorge“. Das hat der Kreistag nach vorbereitenden Beratungen im Kreisausschuss in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Von Ingvil Schirling

„Wir hatten uns gewundert, dass der Landkreis nicht längst Mitglied ist“, bemerkte Olaf Schulze als CDU-Fraktionsvorsitzender im Kreisausschuss. Ein Beitrag in Höhe von 400 Euro pro Jahr war von der Verwaltung zunächst vorgeschlagen worden. Der Mindestmitgliedsbeitrag beträgt eigentlich ganze sechs Euro pro Jahr.

Doch um die Organisation zu unterstützen und auch in besonderer Verantwortung für die in Dahme-Spreewald registrierten Kriegstoten ging man von Beginn an deutlich höher an die Sache heran. „Wir hätten auch kein Problem, 1000 Euro zu geben“, schlug Olaf Schulze vor, unterstützt von heftigem Nicken von Sylvia Lehmann und Georg Hanke aus den Reihen der SPD-Abgeordneten. Von Seiten der Grünen signalisierte Lothar Treder-Schmidt Zustimmung. So gab es im Kreisausschuss einen Protokollantrag, die Summe zu erhöhen.

Dem folgten die Kreistagsabgeordneten. Zugrunde gelegt worden war eigentlich ein „angemessener“ symbolischer wert von 0,01 Euro je in LDS registriertem Kriegstoten. Bei allein 23 593 in Halbe und weiteren knapp 8000 in ganz LDS ergaben sich zunächst die 400 Euro, die nun deutlich erhöht wurden.