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| 11:19 Uhr

Dahme-Spreewald
Ausschuss soll Konzept für Kreisentwicklung begleiten

Lübben/Luckau. Wo soll’s hingehen im Landkreis Dahme-Spreewald über die nächsten Jahre? Wie soll die Entwicklung eines Teils der Hauptstadtregion perspektivisch gesteuert werden? Dafür soll eine umfangreiche Konzeption entwickelt werden. Zunächst wird ein Ausschuss gebildet. Von Ingvil Schirling

Im Landkreis Dahme-Spreewald gibt es viele und zum Teil rasante Veränderungen. Allein der Anstieg der Einwohnerzahl entgegen früherer Prognosen spricht Bände. Dazu kommt die Ausstrahlung der Hauptstadt Berlin in vielerlei Hinsicht. Um dies künftig besser zu steuern, soll eine Kreisentwicklungskonzeption erstellt werden, die auf breiter Basis fußt. Den Antrag dafür hatte ursprünglich die Fraktion UBL/Wir für KW um Vorsitzenden Frank Selbitz gestellt. Die Fraktion SPD/Grüne hatte sich angeschlossen, weitere Abgeordnete hatten die Idee breit mitgetragen.

Im jüngsten Kreisausschuss ist nun ein weiterer Schritt gemacht worden. Auf Kreisebene soll ein zeitweiliger Ausschuss gebildet werden, der diese Konzeption mit voranbringt. Erstellt werden soll sie von einem externen Unternehmen. Die notwendigen 140 000  Euro dafür sollen in den Kreishaushalt eingestellt werden.

Im Kreisausschuss wurden nun Einzelheiten zum künftigen Ausschuss geklärt. Zwei Sitze und den Ausschussvorsitz soll die Fraktion SPD/Grüne bekommen, weitere zwei die CDU/Bauern/FDP. Je ein Sitz entfällt auf die Fraktionen Die Linke, UBL/Wir für KW und AfD.

Wer Mitglied wird, haben die ersten drei Fraktionen bereits gemeldet. Demnach soll Lutz Habermann aus Münchehofe den Vorsitz übernehmen. Andrea Weigt geht außerdem für SPD/Grüne in den Ausschuss. Die CDU/Bauern/FDP-Fraktion entsendet Olaf Damm, Joachim Kolberg und als Vertreter Jürgen Raatz aus Lieberose, Die Linke Reinhard Krüger aus Lübben und Adolf Deutschländer aus Birkholz als Stellvertreter. Die Mitglieder der beiden weiteren Fraktionen sind noch nicht bekannt. Seitens der Verwaltung sind Heiko Jahn, Carola Köhler und/oder Jürgen Kuse als Teilnehmer vorgesehen. Dazu kommen zwei Bürgermeister, je einer aus dem Norden und einer aus dem Süden des Landkreises.