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| 16:59 Uhr

Anruf Reporter
Lärm und Staub in der Spreewaldklinik

 In der Spreewaldklinik in Lübben wird umgebaut.
In der Spreewaldklinik in Lübben wird umgebaut. FOTO: --
Lübben. Im Juni werden die Renovierungsarbeiten beendet. Schließung der Station kam nicht in Betracht. Von Katrin Kunipatz

Ende Mai war ein RUNDSCHAU-Leser Patient in der Spreewaldklinik Lübben. Er beschwert sich über Umbauarbeiten, die auf der chirurgischen Station durchgeführt werden. „Es herrschen unerträglicher Lärm und Staub“, sagt er. Gerade für frisch operierte Patienten sie es eine Zumutung, ebenso für Ärzte und Personal.

Auf Nachfrage bestätigt Kliniksprecherin Dr. Ragnhild Münch, dass es sich um dringend erforderliche Sanierungsarbeiten in zwei Zimmern auf der Station 4b handelt. Staub und unvermeidbare Geräusche. Es habe im Vorfeld der Sanierungsmaßnahme auch Überlegungen gegeben, die Station für die Dauer des Umbaus komplett zu schließen, so Münch. „Um die Patientenversorgung aufrecht zu erhalten, wurde davon Abstand genommen“, erklärt sie. Die vom Leser beklagten Lärm verursachenden Arbeiten seien vorerst abgeschlossen. Außerdem habe sich die Klinik bemüht, mit besonderen Maßnahmen Staub zu vermeiden, dies ist leider nicht hundertprozentig machbar.

Die Renovierung wird im Juni fortgesetzt. Dementsprechend werde es in nächster Zeit noch einmal lauter werden, so die Sprecherin. Die Fußböden müssen noch ausgetauscht werden. „Auf Wunsch können Patienten Gehörschutz erhalten, um den Geräuschpegel zu reduzieren“, teilt die Sprecherin mit und bittet im Namen der Klinikumsleitung um Verständnis.