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| 12:05 Uhr

Elektromobilität
Ladestation für E-Autos erweitert

 Seit Februar gibt es zusätzlich zu den bestehenden Ladesäulen für Tesla-Automobile nun auch zwei Schnellladesäulen der niederländischen Firma Fastned, an der E-Autos verschiedener Hersteller geladen werden können.
Seit Februar gibt es zusätzlich zu den bestehenden Ladesäulen für Tesla-Automobile nun auch zwei Schnellladesäulen der niederländischen Firma Fastned, an der E-Autos verschiedener Hersteller geladen werden können. FOTO: Spreewald Parkhotel Van der Valk
Niederländische Firma investiert am Parkhotel Niewitz ins Schnellladen. Von Katrin Kunipatz

Vor fünf Jahren begann am Spreewald Parkhotel in Niewitz das Zeitalter der Elektroautos. Damals gingen die ersten Elektroladesäulen für Tesla-Automobile in Betrieb. Sechs Stück sind es heute. „Es sind vor allem Skandinavier, die bei der Reise nach Süden im Spreewald Halt machen, um ihre Elektroautos aufzuladen“, sagt Geschäftsführer Adam Glinski.

In diesem Jahr nun konnte das Angebot durch eine Investition der Firma Fastned um vier weitere Ladeplätze erweitert werden. Die niederländische Firma hat sich den Aufbau eines europäischen Netzwerks von Schnellladestationen auf die Fahnen geschrieben. In Niewitz gibt es jetzt zwei davon mit einmal 50 Kilowatt (kW) und einmal 175 kW Ladeleistung. Adam Glinski ist überzeugt, dass dies eine zeitgemäße Entscheidung war, die ökologische Vorteile biete und dem Hotel zusätzliche Sympathiepunkte bringe. Der wirtschaftliche Mehrwert sei dagegen gering, so der Geschäftsführer, selbst wenn die skandinavischen Gäste eine Übernachtung buchen oder Fahrer an den Schnellladesäulen für einen Kaffee ins Restaurant kommen.

Die verkehrsgünstige Lage des Hotelgeländes sei jedoch attraktiv als Tankstelle für E-Autos. So habe Tesla bereits angefragt, um die Zahl der Ladeplätze von bisher sechs auf insgesamt zwölf zu erweitern, berichtet Glinski. Im Herbst soll die Entscheidung fallen. Auch beobachte er zunehmend Autos mit regionalen Nummernschildern, die die Ladesäulen nutzen. Fastned jedenfalls wolle die Ladestation für 15 Jahre betreiben. Der Region könne so nach Gurken und schöner Landschaft mit den Schnellladesäulen in Niewitz ein weiteres positives Attribut hinzugefügt werden, so Glinski.